Nürnberg:

Weiher-Flutung im Volkspark Dutzendteich zieht sich hin

Wegen der anhaltenden Trockenheit der vergangenen Wochen leiden die Weiheranlagen im Volkspark Dutzendteich an Wassermangel. Während der Große Dutzendteich bis Ostern seine Soll-Höhe erreicht haben wird, fehlen dem Kleinen Dutzendteich und dem Flachweiher jeweils rund ein Meter bis zum üblichen Wasserstand. Die beiden kleinen Nummernweiher liegen noch komplett trocken, weil die zur Verfügung stehende Wassermenge der Zuläufe nicht für eine Flutung ausreicht. Die Niederschläge erreichten in den vergangenen Wochen nur rund ein Drittel des langjährigen Mittels, weshalb die Weiher an Wasserarmut leiden.

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) will die baldige Flutung der Weiher auch über die Osterfeiertage sicherstellen und durch Kontrollen und Regulierungen der Zuläufe daran arbeiten, die Weiher möglichst zügig bis zu ihrer Soll-Höhe zu befüllen. Priorität genießt der Große Dutzendteich aufgrund seiner vielfältigen Freizeitnutzungen und seiner Bedeutung für die Natur (Schilfzonen).

Die Volksparkweiher werden jedes Jahr im Herbst abgelassen und abgefischt. Das Abfischen ist seit dem künstlichen Anstauen der Weiher im Mittelalter Tradition und wird aktuell vom Mittelfränkischen Fischereiverband durchgeführt. Nach dem Ablassen führt Sör Unterhaltsarbeiten aus: Ufersicherungen werden erneuert, Steuerungsbauwerke repariert, Schlamm ausgebaggert, Laub entnommen. Ohne diese Unterhaltsarbeiten würden die relativ flachen Weiher in kurzer Zeit verlanden, die Uferbäume würden durch Wellenschlag unterspült werden und der Uferbereich für eine Freizeitnutzung nicht mehr zur Verfügung stehen.

Bis Weihnachten wurden der Große und Kleine Dutzendteich teilweise befüllt, um die Weiher als Eislauffläche nutzen zu können. So lange Frost droht, können die Weiher dann nicht weiter aufgestaut werden, da auftreibende Eisplatten Steganlagen, vor allem am Großen Dutzendteich, und andere Einbauten beschädigen könnten. Ab Ende Februar wird dann in der Regel das Fluten der Weiher durch die Wasser des Fischbachs (Großer Dutzendteich), des Langwassergrabens (Großer Dutzendteich, Kleiner Dutzendteich, Nummernweiher) und des Neuselsbrunngrabens (Flachweiher, Nummernweiher) fortgesetzt. tom

Quelle: nuernberg.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.