München:

Beginnende Beratungen über Vorschlag für eine Europäische Staatsanwaltschaft in Brüssel/Ministerin Merk begrüßt Initiative /“Einen echten Mehrwert bringt das aber nur, wenn möglichst alle mitmachen“

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Anlässlich der aktuell beginnenden Beratungen in den Ratsarbeitsgruppen der Europäischen Union zum Vorschlag der Kommission für die Einrichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft macht Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk auf die Bedeutung des Projekts aufmerksam: „Die Kommission verfolgt mit ihrem Vorschlag das ehrgeizige Ziel, durch eine Europäische Staatsanwaltschaft die finanziellen Interessen der EU zu schützen und Betrügereien zu Lasten des EU-Haushalts wirksamer zu verfolgen – und das ist aus deutscher Sicht natürlich uneingeschränkt zu begrüßen“, so Merk. „Deutschland hat als größter Nettozahler der Union ein großes Interesse daran, dass die EU-Gelder auch strafrechtlich gut gegen Betrug und Missbrauch geschützt werden. Aber: Dazu müssen sich möglichst alle Mitgliedstaaten beteiligen.“ In Deutschland habe man keine Vollzugsdefizite. Das gelte aber leider nicht für alle EU-Mitgliedstaaten. „Gerade die, bei denen es hier noch Mängel gibt, müssen sich beteiligen“, so Merk.“ Sonst bringt der Europäische Staatsanwalt für die EU und für den Steuerzahler wenig.“ Der dazu erforderliche Diskussions- und Prüfungsprozess brauche Zeit. „Die sollten wir uns nehmen, damit der Europäische Staatsanwalt zu einem guten, schlagkräftigen Instrument in der Strafverfolgung werden kann.“

Ziel der Verordnung für die Errichtung einer Europäischen Staatsanwaltschaft ist es, die finanziellen Interessen der Union besser zu schützen, indem Straftaten wie EU-Subventionsbetrug konsequenter verfolgt werden. An der Spitze der neuen Behörde („European Public Prosecutor Office“) soll ein Europäischer Staatsanwalt stehen, der durch vier Stellvertreter unterstützt wird. Er leitet und koordiniert die strafrechtlichen Ermittlungen in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten durch weitere „Delegierte Staatsanwälte“, die vor Ort angesiedelt sind. Diese sollen weitgehend die Ermittlungen führen, die Straftaten vor den nationalen Gerichten zur Anklage bringen und die Anklage vertreten.

Quelle:stmj.bayern.de

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.