Erlangen:

Auftakt zu städtischen Haushaltsberatungen
Mit der Einbringung des Haushaltsentwurfs im Stadtrat haben am Donnerstagabend offiziell die Beratungen über den Kommunaletat für 2014 begonnen. In seiner gut ½ stündigen Rede stellte Kämmerer Konrad Beugel die wesentlichen Eckdaten, die die Kämmerei in enger Absprache mit den Ämtern erarbeitet hatte, den Ratsmitgliedern vor. Und wie schon in früheren Jahren nutzte Beugel seine Ausführungen auch zu einem eindringlichen Appell an die versammelten Stadträte, nicht allein das politisch Wünschenswerte, sondern das finanziell Machbare im Auge zu haben, um so langfristig politische Handlungsspielräume zu gewinnen.
Unter Hinweis auf den im Haushaltsplan erwarteten Finanzierungsmittelfehlbetrag von rd. 13,6 Mio. Euro erteilte der städtische Budgetverantwortliche vielen Investitionsmaßnahmen eine klare Absage. Mittel stünden weder für eine Sanierung des Frankenhofs, des Theaters oder des Egloffstein´schen Palais zur Verfügung, noch für den Neubau einer Sporthalle an der Hartmannstraße. Auch die seit langem diskutierte Stadt-Umland-Bahn hält Beugel für „nett, aber unverändert viel zu teuer für die öffentlichen Haushalte.“ Sein Vorschlag statt dessen: „Tun wir lieber etwas mehr für den Unterhalt der bestehenden Infrastruktur.“

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So sollen im nächsten Jahr dem Etatplan zufolge über 30 Mio. Euro für Schulsanierungen (5,5 Mio. Euro), Straßen und Brückenbau (5,8 Mio. Euro), für den Einstieg in die Sanierung des Freibades West (3,0 Mio. Euro) u. a. m. zur Verfügung stehen. Mit 6,6 Mio. Euro stellen Investitionsmaßnahmen bei Kindertagesstätten und Jugendeinrichtungen den größten Posten in diesem Bereich dar. 2014, so Beugel, wolle man bei Krippen eine Versorgungsquote von über 50% erreichen. Beugel wörtlich: „Damit werden wir die Nr. 1 unter den bayerischen Großstädten sein.“
Als Eckdaten des Haushaltsentwurfs bezifferte der Kämmerer den Gesamtbetrag für Aufwendungen auf 309,7 Mio., den für Erträge auf 292,1 Mio. Euro. Größter Ausgabenposten werden unverändert die Personalaufwendungen sein, für die 105,7 Mio. Euro eingeplant sind – Die Kosten neu zu schaffender Stellen sind darin allerdings noch nicht enthalten. Bei aller optimistischen Einschätzung hinsichtlich Steuereinnahmen, Schlüsselzuweisungen und Bezirksumlage hänge, so Beugel, viel davon
ab, wie hoch die Liquidität, also der verfügbare Bank- und Kassenbestand, am 1. Januar 2014 sein werde.
Mit seiner Etatrede feierte Beugel auch ein kleines Jubiläum. Seit 10 Jahren ist der gelernte Bankkaufmann für den Stadtsäckel verantwortlich. Seine persönliche Bilanz dieser Dekade: Wichtige Ziele wurden – zum Teil mit Einschränkungen – erreicht, etwa die Steigerung der Investitionen des Kernhaushalts und der Bauunterhaltsmittel. An vielem müssten Stadtrat und Verwaltung noch gemeinsam arbeiten, z.B. an der Umsetzung der Budgetierung, also der finanziellen Eigenverantwortung der Ämter, und an der Disziplin im Vorgang mit politischen Wünschen und deren Bezahlbarkeit.

Quelle:erlangen.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.