München:

Justizministerin Beate Merk: „Rückfallvermeidung ist der beste Opferschutz!“

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Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat heute bekannt gegeben, dass die Hilfe für strafentlassene Männer und Frauen in der Region Augsburg deutlich ausgebaut werden. Das Justizministerium arbeitet dabei mit Augsburger Wohlfahrtsverbänden, der Stadt Augsburg, den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg, der Agentur für Arbeit in Augsburg und den dortigen Jobcentern zusammen. „Wir stellen immer wieder fest: Der Schritt aus dem strukturierten Alltag in einer Justizvollzugsanstalt in häufig genug unsichere Lebensverhältnisse in Freiheit bereitet den Entlassenen Schwierigkeiten“, so Merk. „Es kommt nicht von ungefähr, dass gerade in den ersten sechs Monaten nach der Entlassung besonders hohe Rückfallrisiken bestehen! Deshalb ist es so wichtig, die bereits vorhandenen Einzelmaßnahmen zur Unterstützung der Freigelassenen besser zu verzahnen, um ihnen bei der Wiedereingliederung noch mehr zu helfen.“

Seit dem 9. September 2013 ist eine zusätzliche Diplom Sozialpädagogin (FH) bei der Justizvollzugsanstalt Augsburg angestellt, die zusammen mit Kollegen der Diakonie Augsburg und des katholischen Verbandes für soziale Dienste e.V. (SkM) Augsburg unter einem Dach in den Räumen der Diakonie Augsburg, Spenglergässchen 7a, mit der Beratung und Betreuung der Strafentlassenen befasst ist. Eine weitere Beratungsstelle für Frauen befindet sich beim Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. (SkF) Augsburg am Leonhardsberg 16. Die Kooperationsvereinbarung, in deren Rahmen die Berater zunächst noch ihre Tätigkeit verrichten, soll baldmöglichst in eine neue „Augsburger Beratungsstelle für Strafentlassene“ münden, die erstmals alle bereits bewährten Kräfte bündelt, Wege verkürzt, Synergieeffekte nutzt und so entscheidend zur Resozialisierung von straffällig gewordenen Männern und Frauen beitragen wird.

Merk: „Die Menschen in unserem Land haben ein berechtigtes Interesse daran, dass die inhaftierten Straftäter nicht rückfällig werden. Eine erfolgreiche Resozialisierung ist der beste Opferschutz!“

Quelle:stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.