München:

Verbraucherschutzministerin Merk warnt vor aktueller Welle von unseriösen Jobangeboten: „Hände weg bei Vorauszahlungen und bloßen Postfachadressen!“
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Bayerns Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk warnt vor einer aktuellen Welle von unseriösen Jobangeboten, die Verbraucher per E-Mail erhalten. Meist verbergen sich dahinter aber Abzockmaschen in verschiedenen Varianten. Zum Beispiel werden „Manager für Warenverteilung“ gesucht, die Pakete auf Provisionsbasis entgegennehmen und weiterleiten sollen. Merk: „Was sich zunächst ganz harmlos anhört, entpuppt sich häufig als Betrügerei. Verbraucher sollen als so genannte Warenagenten benutzt werden, um rechtswidrig an Ware zu gelangen.“ Die Täter benutzen u.a. gehackte Benutzerkonten bei Online-Shops und ausgespähte Kreditkartendaten von Dritten, um teure Waren zu bestellen und dann zunächst an den Warenagenten liefern zu lassen. Dessen Aufgabe besteht dann darin, die Pakete an vorgegebene Adressen, oft im Ausland, weiter zu senden. Wenn dann die Rechnung beim Warenagenten eingeht, sind Waren und Auftraggeber nicht mehr auffindbar. Merk warnt: „Damit ist nicht nur der Ärger vorprogrammiert. Unter Umständen kann sich der Warenagent auch strafbar machen und vom geprellten Verkäufer zivilrechtlich belangt werden.“

Die Ministerin weiter: „Stutzig werden sollten Jobsuchende vor allem bei Vorauszahlungen jeglicher Art, also auch bei Anrufpflichten zu teuren Telefonnummern. Daneben können unrealistische Verdienstmöglichkeiten ein Warnsignal sein. Zuerst klingen die verlockenden Angebote mit mehreren tausend Euro für einen Zeitaufwand von 3 bis 5 Stunden pro Monat plus Dienstwagen wie leicht verdientes Geld. Aber nach wie vor gilt: Geschenkt bekommt man im Leben nichts!“ Schließlich sollte man nur solche Firmen kontaktieren, die eine richtige Adresse angeben. Werde nur eine Postfachadresse benutzt, so könnte das darauf hindeuten, dass die Firma nicht greifbar sein wolle. „Leider flüchten viele Betrüger erfolgreich in die Anonymität, weil es keine Identifizierungspflicht bei Postfacheröffnungen gibt. Dann gehen strafrechtliche Ermittlungen ins Leere und Zivilklagen der Geschädigten können nicht zugestellt werden“, so Merk.

Weitere Informationen und Tipps, wie Sie einen seriösen Nebenjob finden, finden Sie unter www.vis.bayern.de/recht/dienstleistungen/dienstvertrag/nebenverdienste_unserioes.htm.

Quelle:stmj.bayern.de

Von Natascha

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.