Berlin:

Der „Ernährungsführerschein“ hat den Bundespreis Verbraucherschutz 2013 der Deutschen Stiftung Verbraucherschutz gewonnen. Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zeigte sich bei der Verleihung am Montag in Berlin erfreut darüber, dass ein Projekt zur Ernährungsbildung den ersten Preis bekam: „Wir wissen, dass Kinder ihr ganzes Leben lang davon profitieren, wenn sie schon früh den Umgang mit Lebensmitteln lernen. Sie erfahren, wie man sich gesund und ausgewogen ernährt und sie lernen, Lebensmittel wertzuschätzen und zu genießen. Der Ernährungsführerschein ist ein Vorzeigeprojekt, das Schule macht“, sagte Aigner. „Der aid Infodienst hat das Konzept entwickelt und gemeinsam mit den Landfrauen deutschlandweit an die Schulen gebracht. Nun bekommen sie mit dem Bundespreis Verbraucherschutz die öffentliche Anerkennung, die sie verdienen, das freut mich besonders.“

apfel

Der Ernährungsführerschein ist ein fertig ausgearbeitetes Unterrichtskonzept für die dritte Klasse, bei dem der praktische Umgang mit Lebensmitteln und Küchengeräten im Mittelpunkt steht. In sechs bis sieben Doppelstunden bereiten die Schülerinnen und Schüler leckere Salate, fruchtige Quarkspeisen und andere kleine, kalte Gerichte zu. Dabei lernen sie, mit Lebensmitteln umzugehen, Obst und Gemüse zuzubereiten, oder auch Gerichte abzuschmecken. Alle Kinder, die die schriftliche und die praktische Prüfung bestanden haben, bekommen als Urkunde den Führerschein verliehen.

Mehr als 580.000 Kinder in Deutschland haben seit dem Projektstart im Jahr 2008 den Ernährungsführerschein gemacht. In rund 10.000 Schulklassen haben Fachkräfte des Deutschen Landfrauenverbandes e.V. und des Klasse2000 e.V. Lehrkräfte bei der Umsetzung des Führerscheins unterstützt. Darüber hinaus wurden vom aid infodienst bundesweit mehr als 2.700 Lehrerinnen und Lehrer für die eigenständige Umsetzung geschult. Finanziell gefördert wurde die Verbreitung des Ernährungsführerscheins vom Bundesernährungsministerium im Rahmen der Initiative IN FORM.

Quelle: bmelv.bund.de

Mit dem Bundespreis Verbraucherschutz zeichnet die Deutsche Stiftung Verbraucherschutz Personen der Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Medien für ihr herausragendes Engagement sowie besonders erfolgreiche Projekte im Verbraucherschutz aus. Den Preis hat die Stiftung in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Er wird künftig alle zwei Jahre im Rahmen des Deutschen Verbrauchertags feierlich verliehen. Der Ernährungsführerschein wurde in der Kategorie „Projekte“ ausgezeichnet.

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.