München:

Justizministerin Merk: „Bayern setzt die Reform der Sicherungsverwahrung schwerster Gewalt- und Sexualstraftäter rechtzeitig um / Gebäude in Straubing am 31. Mai fertig / Einweihung am 19. Juni“

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Bayerns Justizministerin Beate Merk hat erklärt, dass Bayern die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts zur Reform der Sicherungsverwahrung rechtzeitig zum 31. Mai 2013 umsetzt. „Das Bundesverfassungsgericht hat uns aufgegeben, für Sicherungsverwahrte das so genannte Abstandsgebot umzusetzen – das heißt: Sie müssen getrennt von Strafgefangenen untergebracht werden und für sie müssen andere Regeln gelten“, so Merk. „In Bayern wird das konsequent umgesetzt.“

Die gesetzgeberische Arbeit ist laut Merk bereits abgeschlossen. „Das am 16. Mai verabschiedete Gesetz zur Reform der Sicherungsverwahrung wird pünktlich zum 1. Juni in Kraft treten. Es sieht eine Besserstellung der Sicherungsverwahrten vor, bleibt dabei aber zugleich der Sicherheit der Menschen als oberstem Ziel verpflichtet. So gibt es den Verwahrten weitestgehende Bewegungsfreiheit innerhalb der Anstalt, garantiert eine Zimmergröße von 15 qm einschließlich eines abgetrennten Sanitärbereichs zur alleinigen Nutzung und eine deutliche Anhebung der Arbeitsvergütung im Verhältnis zum Strafvollzug (20,16 EUR täglich, bei Strafgefangenen: 11,34 EUR).

„Und die bauliche Umsetzung kommt ebenfalls rechtzeitig“, so Merk. „Der Neubau des Hauses für Sicherungsverwahrte in Straubing, für den wir insgesamt rd. 26 Mio. EUR in die Hand genommen haben, wird rechtzeitig zum 31. Mai fertig werden. Für die Therapie und damit letztlich für die Sicherheit der Menschen investieren wir dabei auch in Personal: Wir haben 71 neue Stellen zur Bewachung und hochfrequenten Behandlung der Sicherungsverwahrten geschaffen.“ Merk gab bekannt, dass der Neubau am 19. Juni 2013 offiziell eingeweiht wird. die Einzelheiten werden noch bekannt gegeben.

Quelle:stmj.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.