München:

Bewährungshilfe in Bayern wird 60 / Justizministerin Merk: „Die Bewährungshilfe in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte, die wir fortschreiben und ausbauen!“

Vor 60 Jahren, im Jahr 1953, sind in Bayern die ersten hauptamtlichen Bewährungshelfer eingestellt worden. Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk zu diesem Anlass: „Unsere Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfer bauen den Strafgefangenen eine Brücke in die Freiheit – in ein Leben in Eigenverantwortung und ohne Straftaten. Sie kontrollieren und unterstützen die Täter. Und leisten gerade damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz möglicher zukünftiger Opfer! Und das nun schon seit 60 Jahren. Dafür gebührt Ihnen Dank und Anerkennung!“

Die Ministerin weiter: „Die Arbeit der Bewährungshilfe in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte, die wir fortschreiben und ausbauen. Am Anfang waren es nur zwei Bewährungshelfer, heute sind es 305 Stellen für Bewährungshelfer. Und wir werden die Stellen für die Bewährungshilfe bis 2014 um insgesamt 38 weiter erhöhen!“ Berücksichtigt man die Stellenmehrungen in den Doppelhaushalten 2003/2004 von 20 zusätzlichen Stellen und 2009/2010 von 15 zusätzlichen Stellen, ist die bayerische Bewährungshilfe dann seit 2003 um insgesamt 73 Stellen verstärkt worden.

Merk verweist darauf, dass die Herausforderungen in der Bewährungshilfe gewachsen sind: „Heute gibt es nicht nur viel mehr Probanden. Sie haben auch viel komplexere Probleme, bei denen die Bewährungshelfer anpacken müssen, von Arbeitslosigkeit und Schulden bis hin zu psychischen Problemen und Sucht. Außerdem hat die Bedeutung der Betreuung und Überwachung von Verurteilten zugenommen, von denen im Falle neuer Straftaten große Gefahren für Leib und Leben anderer ausgehen; etwa stark rückfallgefährdete Sicherungsverwahrte, die nach der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte und des Bundesverfassungsgerichts entlassen werden mussten. Das verlangt den Bewährungshelferinnen und Bewährungshelfern viel ab! Und sie bewältigen diese Herausforderungen mit großem Engagement!“
Quelle:stmj.bayern.de

knast

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.