Berlin:

Milliardenmarke gesprengt!

Mit Ablauf des Monats März 2013 wurde die Milliardenmarke bei der Auszahlung der Maut-Harmonisierungsmittel gesprengt.

Dazu sagte Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer heute in Berlin.

„Mit dieser stolzen Summe wird das deutsche Güterkraftverkehrsgewerbe enorm gestärkt. Das bedeutet auch: Wir halten Wort! Die angekündigten Harmonisierungsmittel, die dem Gewerbe mit Einführung der LKW-Maut von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung in Aussicht gestellt wurden, sind bei den Unternehmen angekommen. So wird die Wettbewerbsposition des Logistikstandortes Deutschland weiter vorangebracht. Ich danke allen, die an diesem Erfolg mitgewirkt haben.“

Der Betrag umfasst die Auszahlungen in allen Förderprogrammen des Bundesamtes für Güterverkehr (BAG). Für das im Jahre 2009 gestartete „De-minimis“ wurden 78 Prozent der Fördergelder eingesetzt.

Ramsauer

„Wir haben mit dem Betrag von rund 780 Millionen Euro Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und zur Verbesserung des Umweltschutzes gefördert. Dazu zählen insbesondere Zuschüsse zur Beschaffung von Kamerasystemen zum rückwärtigen Rangieren, Sicherheitsausstattung für die Fahrerinnen und Fahrer, Partikelminderungssystemen und Maßnahmen zur Verbesserung der Ladungssicherung, aber auch Prämien für Fahrer, die unfallfrei fahren.“

22 Prozent der Fördergelder wurden für Weiterbildungsmaßnahmen und für die Förderung von Ausbildungsverhältnissen zum Berufskraftfahrer/zur Berufskraftfahrerin ausgeschüttet.

„220 Millionen Euro haben effektiv dazu beigetragen, Fahrerinnen und Fahrer mit Blick auf kraftstoffsparendes Fahren oder hinsichtlich der aktuellen Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten weiterzubilden“,

sagte Ramsauer.

Den ausgezahlten Fördergeldern stehen rund 170.000 Förderanträge gegenüber, die von Güterkraftverkehrsunternehmen seit Auflage der Förderprogramme im Jahr 2009 gestellt worden sind.

Auch im Jahr 2013 finden die Förderprogramme unvermindert großen Anklang beim Gewerbe. Bis Mitte März lagen bereits mehr als 46.000 Förderanträge vor. Für förderfähige Maßnahmen, die die Unternehmen im Jahr 2012 durchgeführt haben, wurden in den ersten elf Wochen des Jahres 2013 bereits mehr als 62 Millionen Euro vom BAG ausgezahlt.
Quelle: bmvbs.bund.de
lkw

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.