München:
100 Tage Verbraucherlotse –
Positive Bilanz zum Start des neuen Bürgerservice

Aigner: Lotse hat sich als nützliche Orientierungshilfe etabliert

Der neue „Verbraucherlotse“ hat sich in kurzer Zeit zu einer wichtigen Informationsquelle für Verbraucher entwickelt. 100 Tage nach dem Start zog Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am Donnerstag eine erste positive Bilanz: „Bereits nach wenigen Wochen hat sich der Lotse als wichtige Orientierungshilfe etabliert. Auch bei den jüngsten Lebensmittelskandalen hat sich die Hotline bewährt als zentrale Anlaufstelle für die Fragen, Anliegen und Hinweise der Verbraucher.“ Über 5.300 Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich in den ersten 100 Tagen an den Verbraucherlotsen gewandt. Die meisten Anfragen erreichten das Lotsen-Team per Telefon unter 0228 – 24 25 26 27 (circa 3.100 Anfragen), immerhin fast 2.000 Verbraucher meldeten sich unter info@verbraucherlotse.de<mailto:info@verbraucherlotse.de> per Mail. Zusendungen per Brief und Fax waren hingegen mit gut 200 eher selten.

„Vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern haben wir mit einer Auskunft oder einem Ansprechpartner weiterhelfen können. Die Abläufe haben sich inzwischen gut eingespielt. Offene Fragen werden recherchiert und die Bürger schnellstmöglich zurückgerufen oder per E-Mail benachrichtigt“, bilanziert Dr. Hanns-Christoph Eiden, Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, die den Verbraucherlotsen im Auftrag des BMELV betreibt.

Das Spektrum der angefragten Themen ist ein Spiegelbild des Verbraucheralltags – es reicht von der Lebensmittelkennzeichnung über den Stromanbieterwechsel bis zur Flugverspätung. Teils wurde nach grundlegenden Verbraucherrechten gefragt wie etwa dem Gewährleistungs- oder Widerrufsrecht, an anderer Stelle wurden sehr konkrete Anliegen vorgetragen, zum Beispiel: Was muss ich bei einem Stromanbieterwechsel beachten? Wie soll ich mich verhalten, wenn ich eine Rechnung erhalte, obwohl ich keinen Kaufvertrag abgeschlossen habe? Habe ich bei einem Flugstreik Anspruch auf eine Entschädigung? Die Festplatte meines Computers ist defekt – wer haftet für den Schaden? Aber auch bloße Meinungsäußerungen oder Broschüren-Bestellungen treffen beim Lotsen ein.

Insgesamt ist die Anfragenlage stark durch das Tagesgeschehen bestimmt. Dies haben gerade die zurückliegenden Wochen gezeigt, als die Verbraucherlotsen zum europaweiten Pferdefleisch-Skandal oder dem Fall von belastetem Futtermittel Rede und Antwort standen. Neue Themen werden stets aktuell in das zentrale Wissensmanagement-System eingespeist, um ähnliche Verbraucheranfragen möglichst rasch und ohne Umwege bedienen zu können. Da der Verbraucherlotse keine Rechtsberatung durchführen kann, werden Verbraucher, die rechtlichen Beistand suchen, an geeignete Stellen, etwa die Verbraucherzentralen, weitergelotst.

Der Verbraucherlotse wurde am 10. Dezember 2012 von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner als neuer Info-Dienst für die Verbraucher gestartet. Die zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger ist von Montag bis Donnerstag (8 bis 18 Uhr) unter der Rufnummer 0228 – 24 25 26 27 erreichbar. Zudem können dem Verbraucherlotsen auch E-Mails (info@verbraucherlotse.de<mailto:info@verbraucherlotse.de>), Briefe und Faxe (0228 – 68 45 72 20) zugesandt werden.
Quelle: bmelv.bund.de

gentest

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.