Fürth:

Das Amt für Stadtforschung und Statistik Nürnberg-Fürth hat dieser Tage den Jahresrückblick für 2012 veröffentlicht. Er bietet eine Reihe interessanter Informationen für Entwicklungen in der Kleeblattstadt.

Die am meisten beeindruckende Zahl ist der deutliche Zuwachs bei den Geburten. Im Gegensatz zum bundesweiten Trend, der bei einem Rückgang von 2,2 Prozent liegt, kamen in der Kleeblattstadt 6,4 Prozent mehr Babys als 2011 zur Welt. Insgesamt waren es 1928 Mädchen und Jungen.

Auch die Bevölkerung wächst weiter ungebremst. Die Einwohnerzahl ist von 116 317 im Dezember 2011 um 1 818 Bürgerinnen und Bürger auf 118 278 gestiegen. In diesem Zusammenhang zeigt sich auch, dass im vergangenen Jahr mehr Menschen aus Nürnberg nach Fürth zogen als umgekehrt. Der Wanderungsgewinn lag bei 409 Personen. Aus dem Regierungsbezirk Mittelfranken zogen 354, aus dem übrigen Bundesgebiet 974 und aus dem Ausland 764 Menschen in die Kleeblattstadt. Auch die Zahl der Einbürgerungen stieg in 2012: 23 Prozent mehr Menschen erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft als im Jahr zuvor.

Immer noch sehr aktiv zeigt sich der Wohnungsbau in der Kleeblattstadt: Wurden 2011 683 Baugenehmigungen in diesem Bereich erteilt, waren es vergangenes Jahr 621.

Die Zahl der Eheschließungen und Lebenspartnerschaften blieb im Vergleich zu 2011 nahezu identisch: Im Jahr 2012 gaben sich 615 Paare im Fürther Standesamt das Ja-Wort, im Jahr davor waren es 612.

Leicht gestiegen sind die Arbeitslosenzahlen im Stadtgebiet Fürth. Im Dezember 2011 lag die Quote 6,0 Prozent, ein Jahr später bei 6,5 Prozent.

Gute Nachrichten auch im Bereih der regenerativen Energien: Die Solarbilanz 2012 verzeichnet mit einer Gesamtleistung von 1,63 Megawatt eine 60-prozentige Übererfüllung des angestrebten Jahresziels von einem Megawatt.

Quelle:fuerth.de

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Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.