München:

Zeil: „2012 ist absolutes Spitzenjahr“

MÜNCHEN Neue Bestmarken im Bayerntourismus für das Jahr 2012 kann Bayerns Wirtschafts- und Tourismusminister Martin Zeil im Rahmen der heutigen Jahrespressekonferenz Tourismus verkünden. Die amtliche Statistik weist mit 31.176.908 Ankünften ein Plus von 4,7 Prozent und mit 84.069.964 Übernachtungen einen Zuwachs von 4,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis aus. „Damit ist 2012 das absolute Spitzenjahr im Bayerntourismus. Wir haben die bisherigen Top-Ergebnisse vergangener Jahre noch einmal übertreffen können. Mit über 84 Millionen Übernachtungen haben wir die bisherigen Rekordmarken aus den Jahren 1991 mit mehr als 82 Millionen Übernachtungen und 1992 mit knapp 81,5 Millionen Übernachtungen deutlich getoppt. Bayern ist als Urlaubs- und Freizeitland bei Gästen aus Nah und Fern so beliebt wie nie zuvor.“

Spitzenreiter bei den Wachstumsraten ist der Campingtourismus. Mit 1.402.686 Ankünften und 4.656.908 Übernachtungen konnten weit überdurchschnittliche Zuwachsraten von 9,1 Prozent beziehungsweise 7,6 Prozent erzielt werden.

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Die weiß-blaue Hotellerie verzeichnet mit 25.671.237 Ankünften und 57.830.291 Übernachtungen deutliche Zuwächse von 4,7 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Städtetourismus ist mit 3,8 Prozent mehr Ankünften (9.657.663) und 5,2 Prozent mehr Übernachtungen (18.600.773) gegenüber 2011 auch für das vergangene Jahr wieder ein Aktivposten in der Tourismusbilanz. Ein erfolgreiches Jahr weisen schließlich auch Bayerns Heilbäder und Kurorte vor: 4,9 Prozent mehr Gäste kamen in die Heilbäder (4.597.477 Ankünfte) und brachten mit 22.384.822 Übernachtungen einen Zuwachs von 1,8 Prozent gegenüber 2011.

Maßgeblichen Anteil an diesem Rekordergebnis hat der Reisemonat Dezember, der gegenüber dem Vorjahresmonat noch einmal Zuwachsraten von 4,9 Prozent bei den Ankünften und 6,2 Prozent bei den Übernachtungen gebracht hat.

Basis für den Erfolg des Bayerntourismus ist nach wie vor das Reiseverhalten der Deutschen. Auf sie entfallen 76,6 Prozent der Ankünfte (23.878.060) und 81,8 Prozent aller Übernachtungen (68.770.829). 3,6 Prozent mehr Ankünfte und 3,2 Prozent mehr Übernachtungen verzeichnet der Inlandstourismus gegenüber 2011. Doch auch ausländische Gäste finden noch mehr Gefallen an Bayern als Urlaubsdestination: Ein Plus von 8,5 Prozent bei ausländischen Gästeankünften (7.298.848) und einen Zuwachs von 8,7 Prozent bei den Übernachtungen ausländischer Gäste (15.299.135) verzeichnet die amtliche Statistik für 2012.

„Der Bayerntourismus ist eine Boom-Branche und Leitökonomie im Freistaat. Dieses Rekordergebnis für 2012 ist das Resultat eines anhaltend stabilen Wachstumstrends, der uns seit 2004 – mit einem leichten Einbruch in 2009 – stetig wachsende Ankunfts- und Übernachtungszahlen beschert hat. Besonders erfreulich dabei: das Wachstum wird getragen von allen Betriebsarten und Marktsegmenten und es kommt den Städten und dem ländlichen Raum gleichermaßen zugute. Am Tourismusprodukt Bayern stimmt alles: ein überzeugendes Angebot mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, hohe Qualität in der touristischen Leistung und große Professionalität bei unseren Destinationen und Betrieben sind der Garant dieses Erfolgs“, betont Zeil. Ein zielgruppenorientiertes, reichweitenstarkes und effizientes Marketing rücke das vielfältige Angebotsspektrum Bayerns bei den Gästen ins rechte Licht, so der Minister weiter. „Unsere Landesmarketingorganisation, die Bayern Tourismus Marketing GmbH, hat mit ihrer neuen Winterkampagne ‚Bayern. Mein WinterLichtBlick‘ neue Impulse gesetzt und eine hohe Resonanz bei unseren Destinationen und Unternehmen wie auch bei unseren Gästen erzielt. Ich bin mir sicher: diesen Schwung nehmen wir im Bayerntourismus mit ins neue Tourismusjahr 2013“, unterstreicht Zeil abschließend.

Quelle: stmwivt.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.