Berlin: 
„Die Landwirtschaft ist ein Pfeiler der europäischen Einigung“

Französische und deutsche Jugendliche
diskutieren in Berlin Zukunftsvisionen für ländliche Räume

Als die Regierungschefs Konrad Adenauer und Charles de Gaulle vor 50 Jahren am 22. Januar 1963 den Elysée-Vertrag unterzeichneten, bekannten sich Deutschland und Frankreich zur gemeinsamen Vision einer friedlichen Zukunft in guter Nachbarschaft und enger Zusammenarbeit. Seitdem haben sich Deutschland und Frankreich als Motor der europäischen Idee verstanden. Die Gemeinsame Europäische Agrarpolitik (GAP) wurde ebenfalls in den letzten 50 Jahren entwickelt, dabei haben beide Länder wichtige Impulse für das vereinte Europa gesetzt: „Deutschland und Frankreich haben sich in den vergangenen 50 Jahren immer wieder gemeinsam für die Zukunft der Landwirtschaft und damit auch für die Zukunft der Menschen in Europa eingesetzt. Damit haben wir den Elysée-Vertrag mit Leben gefüllt und Europa im freundschaftlichen Dialog vorangebracht“, sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner im Rahmen eines Workshops von Vertretern der deutschen und französischen Landjugend am Montag in Berlin. „Die Landwirtschaft hat für die deutsch-französische Versöhnung eine herausragende Rolle gespielt. Auch heute bilden die Politiken für Landwirtschaft und ländliche Räume ein Herzstück für die europäische Zukunft“, sagte der französische Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll.

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Als Adenauer und de Gaulle 1963 den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag schlossen, hatten sie die Vision, dass gerade die Jugend mit Mut, Begeisterung und einem selbstbewussten Blick nach vorne alte Vorurteile überwinden und ein neues Europa gestalten könne. Dahinter stand auch die Überzeugung, dass das Lernen voneinander die beste Voraussetzung für gemeinsamen Fortschritt ist – auch in der Agrarpolitik. Diesen Gedanken tragen rund 120 Vertreter von Landjugendverbänden aus Frankreich und Deutschland an diesem Montag bei einem Jugendworkshop im Rahmen der Internationalen Grünen Woche weiter. Dabei geht es um gemeinsame Visionen für ein Europa mit lebendigen ländlichen Räumen. In bilateralen und zweisprachigen Arbeitsgruppen erarbeiten die Jugendlichen Empfehlungen, welche wirtschaftlichen, kulturellen und infrastrukturellen Entwicklungen nötig sind, damit der ländliche Raum für junge Menschen attraktiv bleibt. Nach einem intensiven Austausch fassen die Jugendlichen ihre Impulse für die kommenden Jahrzehnte in einem gemeinsamen Empfehlungspapier zusammen, das sie am Dienstag den beiden Ministern Ilse Aigner und Stéphane Le Foll überreichen werden. Den Abschluss des deutsch-französischen Austausches bildet der zweite Veranstaltungsteil in Paris. Am 26. Februar treffen die Jugendlichen im Rahmen der Agrarmesse Salon International de l‘ Agriculture (SIA) zusammen, um über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren – für ein lebendiges Land in einem lebendigen Europa.

Quelle: bmelv.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.