München:
Verbraucherschutzministerin Merk erklärt, worauf man bei Verträgen mit Fitnessstudios achten muss

Anlässlich des laut Medienberichten boomenden Interesses
der Deutschen an Fitnessstudios – mehr als 7,2 Millionen
Deutsche sind nach einer neuen Studie Mitglied in einem
Fitnessclub – weist Bayerns Verbraucherschutzministerin
Dr. Beate Merk auf wichtige Punkte hin, die man bei
Verträgen mit einem Fitnessstudio beachten sollte.
„Nehmen Sie den Vertrag mit nach Hause und lesen Sie
ihn in Ruhe durch, bevor Sie ihn unterschreiben“, so
Merk. „Manche Betreiber von Fitness-Studios händigen
die Verträge zwar nicht vorab aus – hier ist von vornherein
Skepsis angebracht.“ Ganz wichtig ist es, die Kündigungsfristen
zu prüfen und zu notieren, damit man sie nicht übersieht.
„Häufig kommt der Fall vor, dass man aus dem Vertrag
wieder aussteigen möchte“, so Merk. „Das Bestreben
des Betreibers eines Fitness-Studios ist es naturgemäß,
den lieb gewonnenen Kunden möglichst lange zu behalten.
Meist werden Kündigungsfristen in den AGB vorgegeben,
die vom Kunden einzuhalten sind, wenn er das Vertragsverhältnis
beenden möchte. Länger als drei Monate darf die Frist
nicht sein, unabhängig davon, ob sie für die Beendigung
der Erstlaufzeit oder die Beendigung einer Verlängerung
gelten soll. Neben der fristgemäßen ist immer eine
außerordentliche fristlose Kündigung möglich, für
die man aber einen wichtigen Grund braucht. Als solcher
wichtiger Grund ist u.a. der Umzug des Kunden in einen
anderen Ort oder weit entfernten Stadtteil anerkannt,
zumindest wenn sich dadurch der Anfahrtsweg zum Fitness-studio
um 30 km und mehr erhöht. Im Einzelfall kann auch
eine geringere Entfernung ausreichend sein.“

Quelle: stmj.bayern.de

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Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.