Berlin:

Am Donnerstagmorgen haben die europäischen Fischereiminister die Verhandlungen über die Fangquoten für die europäischen Fischer für das kommende Jahr abgeschlossen. Der Beschluss zeige, dass es den EU-Fischereiministern mit der Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels ernst sei, sagte Bundesministerin Ilse Aigner. „Mehr als die Hälfte der Fischbestände in Nordsee und Nordostatlantik werden schon heute nachhaltig bewirtschaftet. Der heutige Beschluss des Rates stellt die Weichen dafür, dass wir hier bis 2015 weitere deutliche Fortschritte erzielen“. Mit Blick auf die bevorstehende Reform der EU-Fischereipolitik sei dies ein ermutigendes Signal.

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„Besonders erfreulich ist darüber hinaus, dass der Rat mit der Anpassung des Kabeljau-Wiederauffüllungsplans und der Sicherung deutscher Fangmöglichkeiten in grönländischen Gewässern Planungssicherheit für unsere Fischer geschaffen hat“, betonte die Ministerin. Mit Blick auf die Vermeidung von unerwünschten Beifängen begrüßte Aigner die Entscheidung des Rates, die Pilotprojekte zur vollständig dokumentierten Fischerei im kommenden Jahr fortzuführen.

Vor allem bei Hering, Scholle und Seelachs in der Nordsee haben sich die Bestände positiv entwickelt. Hier können die Quoten nach den Empfehlungen der Wissenschaft um 15 Prozent im Einklang mit einer nachhaltigen Bewirtschaftung angehoben werden. Bei der Makrele soll die Gesamtfangmenge hingegen gesenkt werden, da die Biomasse durch die hohen Fänge Islands und der Färöer signifikant zurückgegangen ist; diese beiden Länder haben autonome Quoten für die Makrelenfischerei festgelegt. Problematisch ist nach wie vor die Situation beim Nordseekabeljau, der sich trotz der extrem der niedrigen Fangmengen in den vergangenen Jahren bisher kaum erholen konnte. Deshalb schlägt die Wissenschaft hier eine Kürzung um 20 Prozent vor. Für die genannten Bestände legte der Rat vorläufige Quoten in Höhe von 70 Prozent bzw. 75 Prozent der Vorjahreswerte fest. Grund dafür ist, dass die EU diese Bestände gemeinsam mit Norwegen bewirtschaftet und die Fischereiverhandlungen zwischen beiden Seiten über die Höhe der Gesamtfangmengen noch nicht abgeschlossen sind.

Quelle: bmelv.de

 

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.