München:
Bayerns
Wirtschafts- und Verkehrsminister Martin Zeil mahnt
beim Bahnausbau eine Hybrid-Strategie an. Beim heutigen
Symposium ‚Fachkräftemangel in der Bahnbranche‘
in München fordert er, den Fokus nicht allein auf
die Finanzierung der Infrastruktur, sondern auch auf
die Gewinnung von Fachkräften zu legen. „Die Bahnbranche
kann ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn sie ausreichend
qualifizierte Arbeitskräfte vorfindet und sie an sich
bindet“, erklärt Zeil. „Berufe wie der Lokführer
dürfen nicht aufs Abstellgleis. Sie müssen wieder
anknüpfen an das Traumberuf-Image von früher.“
Der Minister fordert die Branche auf, unternehmens-
und fachübergreifend an einem Strang zu ziehen, um
das Image frisch zu polieren.

 

Zeil
verweist darauf, dass sich der Freistaat bundesweit
als erster dieses Thema auf die Tagesordnung gesetzt
hat. Zusammen mit der größten Bahngewerkschaft EVG
habe das Bayerische Verkehrsministerium vor einem halben
Jahr die Fachkräfteoffensive Bahn Bayern initiiert,
der auch die in Bayern ansässigen Eisenbahnverkehrsunternehmen
DB Regio Bayern, agilis, Regentalbahn und Bayerische
Oberlandbahn, die landeseigene Nahverkehrsgesellschaft
BEG, die Lokführergewerkschaft GDL, die Landesgruppe
Bayern des Branchenverbandes VDV, der Verband Deutscher
Eisenbahnfachschulen, der Bayerische Industrie- und
Handelskammertag und die Regionaldirektion Bayern der
Agentur für Arbeit angehören. Noch in diesem Jahr,
kündigt der Minister an, wolle man unter dem Slogan
‚Bahn frei Zukunft!‘ ein Fachkräfteportal der
Bahnunternehmen im Freistaat starten. „Das ist für
mich eine ideale und sinnvolle Ergänzung zum Bahnland-Bayern-Portal“,
betont Zeil.

@wikipedia.org

Der Minister
macht deutlich, dass der Bedarf an Fachkräften in
der Branche eine große Bandbreite aufweist. „Der
notwendige Infrastrukturausbau, den wir immer fordern,
braucht neben gesellschaftlicher Akzeptanz und Geld
auch die Leute, die ihn genehmigen, planen und in die
Tat umsetzen. Die modernen Züge, die wir alle haben
wollen, brauchen Menschen, die sie entwerfen, bauen
und zulassen. Und es braucht Manpower, damit die Züge,
der Service und die Infrastruktur laufen“, so der
Minister.

 

Minister Zeil ist
einer der Hauptredner beim Symposium ‚Fachkräftemangel
in der Bahnbranche‘, das von der Fachzeitschrift
Privatbahn Magazin und der Plattform Zukunftsbranche
Bahn als Auftaktveranstaltung eines Bildungsprogramms
im Bereich Personalentwicklung in der Bahnbranche veranstaltet
wird. Rund 60 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft
und Verwaltung tagen hierzu heute im Bayerischen Wirtschafts-
und Verkehrsministerium. Die Veranstalter hatten den
Standort gerade wegen des Pioniercharakters der Fachkräfteoffensive
Bahn Bayern gewählt

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.