Hannover:

Am Flughafen Hannover erreichten heute 105 irakische Flüchtlinge, die zunächst in die Türkei geflohen waren, deutschen Boden. Begrüßt und in Empfang genommen wurden sie vom Bundesminister des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, dem Innenminister des Landes Niedersachsen, Uwe Schünemann, dem Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfranktion, Volker Kauder, und dem Präsidenten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge, Dr. Manfred Schmidt.

Die Aufnahme erfolgt im Rahmen des Resettlement-Programms, das die Neuansiedlung besonders schutzbedürftiger Flüchtlinge aus Drittstaaten beinhaltet und 2011 von der Innenministerkonferenz beschlossen wurde. Innerhalb von drei Jahren werden 900 Flüchtlinge auf diese Weise in Deutschland aufgenommen.

„Mit dem Verlust ihrer Heimat haben diese Menschen ein schweres Schicksal erlitten. Mit dem Ansiedlungsprogramm ermöglicht der deutsche Staat ihnen einen Neuanfang. Mir war es wichtig ihnen persönlich heute einen guten Start zu wünschen.“, so Bundesinnenminister Dr. Friedrich in Hannover.

Die Flüchtlinge wurden bereits in der Türkei mit ersten Eindrücken der deutschen Sprache und Kultur auf ihr neues Heimatland eingestimmt.

„Nach der Ankunft erhalten sie nun sofort die Möglichkeit, an einem Integrationskurs teilzunehmen. Wir laden die Flüchtlinge ganz bewusst ein, sich in Deutschland willkommen zu fühlen“, so Dr. Schmidt.

Bei den Angekommenen handelt es sich größtenteils um Familien und Alleinerziehende mit Kindern. 45 der 105 Flüchtlinge sind jünger als 18 Jahre. Bevor die Flüchtlinge in ihre Aufnahmekommunen reisen, werden sie zunächst 14 Tage im Grenzdurchgangslager in Friedland wohnen.
Quelle: bmi.bund.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.