München:

Bayern sammelt rund 70.000 Handys bei Deutschlands größter Sammelaktion

Bayerns Bürger haben sich mit großem Engagement
an der landesweiten Handysammelaktion „Handy clever
entsorgen“ beteiligt. Das betonte der Bayerische
Umweltminister Dr. Marcel Huber
anlässlich
der nun abgeschlossenen Auszählung der gesammelten
Handys. Danach wurden in den Monaten Mai und Juni diesen
Jahres rund 70.000 Handys bei der bisher größten
Handysammelaktion eines Bundeslandes gespendet. Im
Freistaat werden durchschnittlich rund 14.000 Handys
pro Monat an Wertstoffhöfen und bei Mobilfunkbetreibern
abgegeben. Huber: „Wir haben im Freistaat mehr als
doppelt so viele Handys gesammelt wie üblich. Unsere
Aktion zeigt somit: Die Bürger lassen sich für den
Umweltschutz begeistern. Wer Handys entsorgt, leistet
einen wichtigen Beitrag zum Recycling von Rohstoffen,
geht verantwortungsvoll mit knappen Ressourcen um und
schont damit unsere Umwelt.“ An der Sammlung beteiligten
sich über 2000 Schulen, 300 Behörden, rund 120 Krankenhäuser
und Hochschulen sowie rund 55 Unternehmen. Huber: „Wir
haben Bayerns Rohstoffschatz gehoben. Aus den in Bayern
gesammelten Handys können wir 17 Kilogramm Silber,
617 Kilogramm Kupfer und 260 Kilogramm Kobalt gewinnen.“
Aufgrund des Erfolgs plant das Bayerische Umweltministerium
bereits weitere Aktionen: So soll künftig gemeinsam
mit den Kommunen einmal im Jahr zu einer Handysammelaktion
aufgerufen werden.

 

Die
Trägerschaft der Sammlung und das Recycling der Handys
wurde vom Verband zur Rücknahme und Verwertung von
Elektro- und Elektronikalt-geräten VERE e.V., das
Projektmanagement und die Vorfinanzierung durch die
Fa. Eficom sowie die Durchführung durch die Münchner
Firma TEQPORT Services GmbH übernommen. Huber dankte
VERE, Eficom und TEQPORT Services GmbH: „Noch nie vorher
wurde in Deutschland eine vergleichbare Althandysammelaktion
durchgeführt. Das ist einzigartig“, sagte Huber. Der
zugehörige Schulwettbewerb wurde von den Netzbetreibern
E-Plus, Telekom, Telefonica und Vodafone unterstützt.

Quelle: stmug.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.