München:

„Bayernkonjunktur ist stabil“

 

Bayerns Wirtschaftsminister
Martin Zeil plädiert anlässlich der Bekanntgabe der
neuesten Halbjahreszahlen zum Bruttoinlandsprodukt
(BIP) für eine Wachstumsagenda. „Der wirtschaftliche
Aufschwung im Freistaat ist weiterhin intakt“, erklärt
Zeil. Die Wirtschaftsleistung liege im ersten Halbjahr
2012 immer noch um 1,1 Prozent über dem Niveau des
Vorjahres. Bayern habe durch ein fulminantes Wachstum
2010 schneller als alle anderen Flächenstaaten die
Rezession von 2009 in nur einem Jahr überwunden und
sei 2011 weiter äußerst dynamisch gewachsen. „Der
Freistaat ist jetzt wieder auf einen stabilen, langfristigen
Wachstumskurs eingeschwenkt. Allerdings geht die Eurokrise
auch an der robusten bayerischen Wirtschaft nicht spurlos
vorüber. Hinzu kommt, dass auch die Weltwirtschaft
an Schwung verliert. Obwohl daher der Wind in den nächsten
Monaten rauer wird, erwarte ich, dass sich die Bayernkonjunktur
weiterhin stabil hält. Um den Aufschwung dauerhaft
zu stärken, brauchen wir eine Wachstumsagenda in Bayern,
Deutschland und Europa“, hebt der Wirtschaftsminister
hervor.

Zeil zeigt sich zuversichtlich,
was die weitere Entwicklung angeht: „In Bayern werden
wir weiter alles daran setzen, die Weichen für weiteres
Wachstum zu stellen. Der Dreiklang aus Tilgen, Sparen
und mutigen Zukunftsinvestitionen ist hierfür die
notwendige politische Leitlinie. Wir wollen die Energiewende
so kosteneffizient wie möglich umsetzen und gleichzeitig
massiv in Technologien der Zukunft investieren. Wir
forcieren den Breitbandausbau als Basis für die digitale
Wirtschaft und investieren in die Innovationskraft
unserer Industrie. Bayern ist und bleibt ein Stabilitätsanker
und Wachstumsmotor in Deutschland und Europa.“ Die
weiß-blauen Unternehmen seien mit ihren innovativen
Produkten und Dienstleistungen auf den weltweiten Märkten
bestens aufgestellt. Auch für das Gesamtjahr 2012
rechne er mit einer Wachstumsrate von rund einem Prozent.
„Hiervon profitieren alle Menschen im Freistaat.
Die Beschäftigung steigt weiter. Damit werden wir
auch dieses Jahr meinem Ziel der Vollbeschäftigung
2015 ein gutes Stück näher kommen“, ist Zeil überzeugt.

 

Nach den heute durch das Landesamt
für Statistik und Datenverarbeitung veröffentlichten
Daten hat die Wirtschaftsleistung des Freistaats im
1. Halbjahr 2012 gegenüber dem 1. Halbjahr 2011
preisbereinigt um 1,1 Prozent entsprechend dem Bundesdurchschnitt
zugenommen.
Quelle: stmwivt.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.