Fleesensee: 
Ministerin Aigner würdigt Arbeit der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE)

Die Regionalkommission für Europa der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) tagt bis Freitag in Fleesensee in Mecklenburg-Vorpommern. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 40 europäischen Ländern, darunter auch Vertreterinnen und Vertreter von internationalen Organisationen und von Nicht-Regierungsorganisationen, heute im Ozeaneum in Stralsund und würdigte die Arbeit der OIE auf dem Gebiet der Tiergesundheit und des Tierschutzes: „Weil Tierseuchen keine Grenzen kennen und in Zeiten offener Märkte mehr denn je gemeinsame Strategien nötig sind, ist die Arbeit der OIE von hoher Bedeutung. Die Bundesregierung wird dabei weiterhin Unterstützung leisten“, betonte Aigner.

Mit der Annahme verschiedener Empfehlungen zur Tiergesundheit bei Wildtieren und Bienen wird die Konferenz am Freitag zu Ende gehen. Während ihrer fünftägigen Zusammenkunft haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsländern der Region bei der Vorbereitung der Generalversammlung – dem jährlich tagenden höchsten Gremium der OIE – vereinbart. Außerdem haben sie sich erstmals für die Region Europa auf gemeinsame Schritte zur Verbesserung des Tierschutzes geeinigt.

Die OIE mit Sitz in Paris wurde 1924 anlässlich eines Ausbruchs der Rinderpest gegründet. Seit kurzem ist die Unterabteilungsleiterin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), Dr. Karin Schwabenbauer, Präsidentin des Verwaltungsrates der Organisation. Sie ist die erste Frau in diesem Amt. Hauptaufgabe der OIE ist die Erarbeitung von Empfehlungen zu Tiergesundheitsanforderungen im weltweiten Handel mit Tieren und Erzeugnissen.

In den vergangenen Jahren hat sich die OIE daneben vor allem auch im Bereich des Tierschutzes engagiert. Bei ihrem Besuch der Konferenz in Stralsund erläuterte Bundesministerin Aigner die vielfältigen aktuellen Initiativen des BMELV zur Verbesserung des Tierschutzes in Deutschland: „Das Engagement der Bundesregierung endet aber nicht an den Landesgrenzen: Tierschutz in einer globalen Welt muss auch global verwirklicht werden. Deutschland ist bereit, seiner Vorreiterrolle gerecht zu werden, Verantwortung zu übernehmen und die OIE in ihrer Initiative zu unterstützen.“
Quelle: bmelv.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.