Bayern:

Angesichts alarmierender Berichte über die leichte
Zugänglichkeit von Pornographie im Internet weist
Bayerns Justiz- und Verbraucherschutzministerin Dr. Beate
Merk Eltern auf die Gefahren für Kinder und die bestehenden
Möglichkeiten hin, sie vor anstößigen Inhalten im
Netz zu schützen. „Der Kontakt mit Pornographie im
Internet kann bei Kindern und Jugendlichen zu traumatischen
Erlebnissen führen“, so Merk. „Denken Sie deshalb
daran, Ihre Kinder zu schützen.“

Für
Eltern kleinerer Kinder biete sich der Einsatz von
Filtersoftware an. „Oder man richtet den Browser so
ein, dass bestimmte Seiten nicht verlassen werden können“,
so Merk. „Bei manchen Betriebssystemen ist es sogar
möglich, das ganze System darauf auszurichten. Wichtig
ist aber stets: Erklären Sie dem Kind, warum Sie das
tun.“

 

Filtersoftware allein reicht
aber laut Merk nicht aus. „Am allerwichtigsten ist
es, dass Eltern hinschauen, welche Seiten ihre Kinder
im Internet nutzen und mit ihnen darüber sprechen“,
so Merk. „Und ihnen beibringen, wie sie sich vor solchen
Inhalten schützen können.“

 

Kommerzielle
Anbieter nicht jugendfreier Inhalte sind verpflichtet,
eine zusätzliche Barriere einzubauen. Diese Zugangsblockierung
ist in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. „Leider
ist das jedoch nicht überall so und das Internet kennt
bekanntlich keine Grenzen“, so Merk. „Deshalb ist es
wichtig, Kindern und Jugendlichen die Funktionsweise
des Internets zu erklären und dafür Sorge zu tragen,
dass sie nur in bestimmten Bereichen surfen.“

 

Wichtige
Hinweise dazu gibt auch die neu in zweiter Auflage
erschienene Broschüre des Staatsministeriums der Justiz
und für Verbraucherschutz und der Initiative D 21
„Gut zu wissen – Sicher surfen – sicher handeln“, die
unter http://www.vis.bayern.de/daten_medien/medien/doc/gut_zu_wissen_sicher_surfen_neu.pdf
im Internet heruntergeladen werden kann.

 

Die
Zeitung „Welt am Sonntag“ hatte am Wochenende über
die globale Internet-Pornoindustrie berichtet, die
von einem Deutschen dominiert werde.
Quelle:stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.