München:
Justizministerin Beate Merk zu Manipulationen des Sterbehilfevereins von Roger Kusch

Angesichts aktueller Versuche der Sterbehilfeorganisation
des ehemaligen Hamburger Justizsenators Roger Kusch,
das von der Bundesregierung kürzlich auf den Weg gebrachte
Verbot der gewerbsmäßigen Suizidbeihilfe bereits
zu umgehen, bevor es in Kraft ist, fordert Bayerns
Justizministerin Dr. Beate Merk dringend eine Nachbesserung
des Gesetzentwurfs: „Die Versuche von Herrn Kusch,
durch eine Sterbehilfe mit einer zynischen ‘Geld-zurück-Garantie‘
den Eindruck zu erwecken, seine Organisation sei nicht
auf Gewinnerzielung ausgerichtet, und damit das noch
nicht verabschiedete Gesetz schon wieder zu umgehen,
zeigen, dass das Gesetz in diesem Punkt dringend nachgebessert
werden muss. Solange es für das Verbot entscheidend
auf die Gewerblichkeit ankommen soll, wie das der Gesetzentwurf
vorsieht, bietet der Straftatbestand zu viele Schlupflöcher,
die es unseren Staatsanwälten zumindest erschweren
werden, ihn vor Gericht zu beweisen. Wir müssen die
Strafbarkeit deshalb auf jegliche organisierte Sterbehilfe
ausdehnen.“

Die Furcht der Suizidbeihilfeorganisationen
zeigt laut Merk andererseits, dass das Gesetz an der
richtigen Stelle ansetzt und dringend erforderlich
ist. Wir müssen der organisierten Suizidbeihilfe wie
beispielsweise Roger Kusch sie betreibt, einen Riegel
vorschieben. Wenn der Tod gleichsam als Dienstleistung
auf dem Markt angeboten wird, wird Menschen ein scheinbar
schneller Ausweg suggeriert, den sie bei entsprechender
Beratung, wirklicher menschlicher Zuwendung und Sorge
möglicherweise nicht wahrgenommen hätten.“

 

Der
am 29. August 2012 vom Bundeskabinett vorgelegte Gesetzentwurf
sieht ein strafrechtliches Verbot der gewerbsmäßigen
Beihilfe zum Suizid vor. Laut Medienberichten plant
der in Deutschland tätige Sterbehilfeverein des ehemaligen
Hamburger Justizsenators Roger Kusch, auf den das Gesetz
u.a. zielt, eine Rückzahlung der Vereinsbeiträge
für den Fall der ‘erfolgreichen‘ Suizidassistenz,
um dem Verbot zu entgehen.
Quelle:stmj.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.