Berlin – Bonn:
Der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), Adnan Amin, ist heute zu einem zweitägigen offiziellen Besuch auf Einladung der Bundesregierung in Berlin eingetroffen. Bundesumweltminister Peter Altmaier und Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel bekräftigen die zentrale Funktion von IRENA für den weltweiten Umstieg auf erneuerbare Energien.

IRENA-Generaldirektor Adnan Amin würdigte Deutschland als wichtigen Vorreiter und Partner beim internationalen Ausbau der erneuerbare Energien und unterstrich deren Bedeutung für nachhaltiges Wachstum und Entwicklung sowie den globalen Klimaschutz. Weltweit fördern mittlerweise weit über 100 Staaten den Ausbau der erneuerbaren Energien, darunter sind China und ölproduzierende Staaten wie Saudi Arabien. Trotz der Finanzkrise wuchsen die weltweiten Investitionen in erneuerbare Energien allein im vergangenen Jahr um fast 20 Prozent auf 257 Milliarden US-Dollar.

Bundesumweltminister Peter Altmaier: „Deutschland ist einer der Vorreiter beim weltweiten Umstieg auf erneuerbare Energien. Wir müssen uns gerade unter der Avantgarde der Staaten, die die Energiewende international voran bringen wollen, besser koordinieren und die Zusammenarbeit verbessern. Deshalb ist IRENA für uns so wichtig: Als Fürsprecher, Knotenpunkt und Ratgeber der globalen Energiewende.“

Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung:
„Wir sind bereit, die erneuerbare Energien und Energieeffizienz auch auf internationaler Ebene mit der notwendigen Konsequenz und Verbindlichkeit zu unterstützen. Deutschland ist ein glaubwürdiger Vorreiter. Diesen Vertrauensvorschuss setzen wir auch in unserer Entwicklungszusammenarbeit in Wert. Wir unterstützen unsere Kooperationsländer, nachhaltige und effiziente Energiesysteme einzurichten und leisten damit einen großen Beitrag zum Klimaschutz. IRENA ist für uns dabei ein wichtiger Partner.“ Der Energiesektor ist der größte Sektor der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Im Bereich erneuerbare Energie und Energieeffizienz erfolgten 2011 Neuzusagen von mehr als 1,8 Milliarden Euro.

Deutschland initiierte die Gründung von IRENA und unterstützt die Organisation seit ihrer Gründung im Jahre 2009. Einer der drei Fachbereiche des IRENA- Sekretariates, das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) ist in Bonn angesiedelt.

Quelle: bmu.de

Von redaktion

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LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.