München:

Angesichts zunehmender Fälle von Benzindiebstahl
an Tankstellen weist Bayerns Justizministerin Dr. Beate
Merk darauf hin, dass es hier keineswegs um ein Kavaliersdelikt,
sondern um strafbares Unrecht geht, das erhebliche
Folgen haben kann.

„Benzindiebstahl
ist aus juristischer Sicht in aller Regel Betrug“,
so Merk. „Das heißt: Darauf steht nach unserem Gesetz
Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe.
Und ab 90 Tagessätzen Geldstrafe gilt man als vorbestraft
– falls andere Vortaten zu verzeichnen sind, sogar
schon bei geringeren Geldstrafen.“

 

Entsprechend
wird der so genannte „Benzinklau“ von Bayerns Staatsanwälten
laut Merk auch unnachsichtig verfolgt. „Wenn die Tat
zur Anzeige gelangt, dann verfolgen unsere Staatsanwälte
sie konsequent weiter“, so Merk. „Und zwar auch dann,
wenn man die Rechnung begleicht, nachdem der Tankstellenbetreiber
durch das Strafverfahren die Adresse herausgefunden
und die Anzeige ‘zurückgenommen‘ hat.“ Eine Zahlung
kann dann nur noch strafmildernd berücksichtigt werden.

 

„Wenn
Sie versehentlich einmal vergessen haben sollten, zu
bezahlen, rate ich: Kehren Sie sofort zurück, machen
Sie deutlich, dass es keine Absicht war und zahlen
Sie die Rechnung sogleich. Sonst kann es sein, dass
Sie bald böse Post erwartet – und dann glaubt Ihnen
in der Regel niemand mehr, dass es sich um ein Versehen
handelte!“

 

Merk abschließend: „Die
steigenden Benzinpreise rechtfertigen es nicht, sich
auf Kosten des Tankstellenpächters schadlos zu halten.“
„Und das sieht unser Strafrecht ganz genauso.“
Quelle: stmj.bayern,de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.