Berlin:

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute
auf einer gemeinsamen Veranstaltung des Instituts für Weltwirtschaft und der
Friedrich-Naumann-Stiftung in Kiel betont, dass die Europäische Union politisch
und wirtschaftlich nur dann erfolgreich sein wird, wenn sich ihre Mitgliedstaaten
auf eine Stabilitätsgemeinschaft verpflichten. In seiner Rede sprach er sich für
die Soziale Marktwirtschaft
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Wirtschaft/soziale-marktwirtschaft.html> als
Ordnungskonzept für Europa aus, welches Fortschritt, Wachstum und Wohlstand auch
in den EU-Mitgliedstaaten generieren könne.

Bundesminister Rösler: „Die Grundprinzipien der Sozialen Marktwirtschaft müssen
Maßstab unseres wirtschaftspolitischen Handelns sein, in Deutschland und in
Europa. Diese klare Orientierung begründet Deutschlands wirtschaftlichen Erfolg.
Die Soziale Marktwirtschaft bietet auch anderen EU-Mitgliedstaaten einen
hervorragenden Rahmen für mittel- und langfristigen wirtschaftlichen Erfolg. Nur
so wird sich ein wirtschaftlich schlagkräftiges Europa gegenüber anderen
Wirtschaftsmächten wie den USA und China auch langfristig behaupten können.“

Mit Blick auf die aktuelle wirtschaftliche Lage in Deutschland machte
Bundesminister Rösler deutlich, dass sich Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit nicht
gesetzlich festschreiben ließen, sondern immer wieder neu errungen werden
müssten: „Aktuell ist dieses Wachstum
<http://www.bmwi.de/DE/Themen/Wirtschaft/konjunktur-und-statistiken.html> in
Deutschland vor allem von zwei Seiten gefährdet. Zum einen von dem verbreiteten
Wunsch nach mehr Staat und mehr sozialen Wohltaten. Und zum anderen von der Krise
im Euroraum, die im Kern vor allem eine Vertrauenskrise ist.“

Bundesminister Rösler betonte, dass es gerade jetzt wichtig ist in Deutschland
und Europa an die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft zu erinnern:
„Vertragstreue, Haftung und Eigenverantwortung dürfen nicht zu bloßen Worthülsen
verkommen. Wir müssen diese Grundprinzipien – die zum Kern der Sozialen
Marktwirtschaft gehören – ‚leben‘ und stärken. Es ist ein zutiefst
marktwirtschaftliches Prinzip, dass derjenige, der Risiken eingeht, auch dafür
haftet. Die Rettungsmaßnahmen auf europäischer Ebene dürfen nicht zu einer
Vergemeinschaftung von Risiken führen und damit falsche Anreize setzen. Das gilt
auch für die künftige europäische Bankenaufsicht.“

Im Anschluss an seine Rede nahm Bundesminister Dr. Rösler an einem
Podiumsgespräch mit Vertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft teil, bei dem die
Bedeutung von Sozialer Marktwirtschaft und Wachstum vor dem Hintergrund der
aktuellen Staatsschuldenkrise in Europa eingehend erörtert wurde.
Quelle: bmwi.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.