München:

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk hat angesichts
einer aktuellen Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts
zu Gewalt in Justizvollzugsanstalten erklärt, dass
Bayern konsequent auf Gewalt im Vollzug reagiere. „Wir
kennen das Problem nicht erst seit dieser Studie und
nehmen jeden Einzelfall sehr ernst“, so Merk.

Auf
die Verhinderung von Gewalt unter den Gefangenen und
gegenüber den Bediensteten wird im bayerischen Justizvollzug
und insbesondere in den Jugendstrafanstalten seit jeher
ein besonderes Augenmerk gerichtet. Neben einer engmaschigen
Beaufsichtigung kommt dabei der Behandlung und Betreuung
der Gefangenen eine wesentliche Bedeutung zu. Dabei
wird versucht, den Gefangenen Möglichkeiten und Wege
aufzuzeigen, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Darüber
hinaus sind die Bediensteten der Justizvollzugsanstalten
im Erkennen gruppendynamischer und subkultureller Prozesse,
die nicht selten in psychische, aber auch physische
Gewalt münden, sowie in der Wahrnehmung von Indizien
für Misshandlungen durch Mitgefangene fundiert geschult
und sensibilisiert.

 

Soweit in den
Justizvollzugsanstalten körperliche Auseinandersetzungen
und Misshandlungen unter den Gefangenen bekannt werden,
werden umgehend die erforderlichen Maßnahmen getroffen,
insbesondere die Gefangenen ärztlich versorgt, etwaige
Verletzungen dokumentiert und Vorkehrungen zum Schutz
des oder der betroffenen Gefangenen eingeleitet. Ferner
wird konsequent bei der zuständigen Staatsanwaltschaft
Anzeige erstattet, vorhandene Beweise gesichert und
der Vorfall anstaltsintern disziplinarisch aufgearbeitet.

 

Bayerns
Justizministerin Dr. Beate Merk: „Unsere Beamten sind
geschult, hinzuschauen und konsequent zu reagieren.“

 

Zu
der Studie des Kriminologischen Forschungsinstituts,
nach der gut ein Viertel der in Bremen, Brandenburg,
Niedersachsen, Sachsen und Thüringen anonym befragten
Gefangenen angab, Opfer von Übergriffen in der Anstalt
geworden zu sein, hat das Ministerium eine Analyse
durch die Fachleute des Kriminologischen Dienstes des
Bayerischen Justizvollzugs veranlasst.

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.