München:

„Wir müssen die schützen, die für uns ihren Kopf hinhalten!“

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk fordert
eine Verschärfung des Strafrechts beim Widerstand
gegen Polizei- und Vollstreckungsbeamte. „Wie das aktuelle
von meinem Kollegen Herrmann vorgestellte Lagebild
2011 zeigt, beobachten wir in den letzten Jahren eine
Zunahme der Gewalt gegen Polizeibeamte. Darüber hinaus
zeigen aktuelle Fälle, dass sich zunehmende Aggressionen
auch gegen Vollstreckungsbeamte außerhalb des Polizeidienstes
wie etwa unsere Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher
und gegen Rettungskräfte richten. Wir können nicht
akzeptieren, dass diejenigen, die sich für das Gemeinwohl
einsetzen, dabei Aggressionen ausgesetzt sind, und
müssen auch mit dem Mittel des Strafrechts ein klares
Signal dagegen setzen.“

„Auf Initiative
Bayerns wurden hier im letzten Jahr bereits wesentliche
Änderungen erreicht, insbesondere die Heraufsetzung
der Höchststrafe für den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
von zwei auf drei Jahren“, so Merk. „Wesentliche Forderungen
sind indessen noch offen: So, wie das Gesetz derzeit
ist, sind tätliche Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte
nur dann als Widerstand strafbar, wenn die Angriffe
bei der Vornahme einer Vollstreckungshandlung erfolgen,
nicht aber bei einer sonstigen Diensttätigkeit, z.
B. beim Streifendienst. Diese Lücke ist untragbar
und muss geschlossen werden. Und: es geht nicht an,
dass die Höchststrafe bei besonders schweren Fälle,
etwa wenn der Beamte in Todesgefahr gerät, weiterhin
bei 5 Jahren liegt. Hier müssen wir auf 10 Jahre erhöhen,
um dem Richter die Möglichkeit zu verschaffen, dem
besonderen Unrechtsgehalt dieser Fälle Rechnung zu
tragen!“

Quelle:stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.