München:

Rund 14.000 Schüler mehr als 2011 prognostiziert – Kultusministerium sieht bemerkenswerte Entwicklung der Mittelschule

In Bayern gibt es zum zweiten Mal deutlich mehr Mittelschülerinnen und Mittelschüler als prognostiziert. Insgesamt werden im nächsten Schuljahr rund 209.000 Schülerinnen und Schüler die Mittelschule in Bayern besuchen. Das sind rund 14.000 mehr als 2011 erwartet. Die hohen Schülerzahlen an den Mittelschulen sind ein weiteres Zeichen dafür, dass sich diese Schulart in Bayern etabliert und stabilisiert hat. Besonders erfreulich ist dabei, dass ein Großteil der zusätzlichen Schülerinnen und Schüler die 5. und 6. Jahrgangsstufen der Mittelschule besuchen. Das zeigt, dass vor allem die Eltern in Bayern wahrgenommen haben, dass die Mittelschule als eine echte Alternative im differenzierten bayerischen Schulwesen gesehen wird. Die Schülerinnen und Schüler erhalten hier unter anderem ein Ganztagsangebot, eine verstärkte Berufsorientierung und eine erweiterte individuelle Förderung.

Die historische Situation der deutlich über der Prognose liegenden Schülerzahlen bedeutet allerdings auch eine große Kraftanstrengung bei der Unterrichtsversorgung an den Mittelschulen. Deshalb werden in den Regierungsbezirken bedarfsorientiert zusätzliche Lehrerstunden bis zum Schuljahresbeginn zur Verfügung gestellt.

Insgesamt sieht das Kultusministerium eine bemerkenswerte Entwicklung an der Mittelschule. Die Fakten zeigen: Nicht nur entscheiden sich mehr Schüler als erwartet für die Mittelschule, sondern zudem erwerben mehr Mittelschüler als je zuvor den mittleren Bildungsabschluss und weniger als je zuvor verlassen die Mittelschule ohne Abschluss.

1. Die Anzahl der Schüler, die die Mittelschule ohne Abschluss verlassen, ist deutlich gesunken. 2011 waren es nur noch 5,0 Prozent der insgesamt rund 45.700 Absolventen, 2006 lag der Anteil noch bei 7,7 Prozent der damals 59.280 Schülerinnen und Schüler.

2. Die Anzahl der Schüler, die an der Mittelschule den mittleren Bildungsabschluss machen, ist gestiegen. 2011 lag der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die den mittleren Bildungsabschluss an der Mittelschule erreicht haben, bei 26,5 Prozent, 2006 lag er nur bei 19,6 Prozent.

3. Nahezu alle Hauptschulen in Bayern, nämlich rund 99%, haben sich in den letzten zwei Jahren zu Mittelschulen weiterentwickelt. Die Schulart ist etabliert. Das breite Bildungsangebot einer Mittelschule weist insbesondere folgende Merkmale auf:
– die drei berufsorientierenden Zweige Technik, Wirtschaft und Soziales
– ein Ganztagsangebot
– ein Angebot, das zum mittleren Schulabschluss führt
Zudem gibt es an jeder bayerischen Mittelschule eine enge Zusammenarbeit mit einer Berufsschule, der regionalen Wirtschaft und der Arbeitsagentur. Ein besonderes Kennzeichen der Mittelschule ist auch eine verstärkte individuelle Förderung der Schüler unter Beibehaltung des Klassenlehrerprinzips. Die durchschnittliche Klassenstärke konnte dabei in den letzten Jahren kontinuierlich auf rund 20 Schüler gesenkt werden.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.