München:

Bayerns Wirtschaftsminister Zeil zur Herabstufung des Ausblicks der Kreditwürdigkeit Deutschlands durch die Ratingagentur Moody´s
Die Ratingagentur Moody‘s hat das
höchste Rating von AAA für Deutschland zwar bestätigt,
den Ausblick für die Kreditwürdigkeit Deutschlands
allerdings von ‚stabil’ auf ‚negativ’ herabgestuft.
„Damit stehen alle Warnlampen auf dunkelrot. Die
Risiken, die wir durch einen drohenden Bankrott Griechenlands
und die Bankenkrise in Spanien schultern müssen, werden
immer unkalkulierbarer. Ich appelliere an die Bundesregierung:
Wachen Sie mit Argusaugen darüber, dass die Rettungsschirme
exakt so zur Anwendung kommen, wie sie vereinbart und
beschlossen wurden“, mahnt Bayerns Wirtschaftsminister
Martin Zeil. „Hilfen aus Deutschland kann und darf
es künftig nur gegen kontrollierte, nachweisbare Reformschritte
in den Krisenländern geben.“

Zwar
gelte Deutschland immer noch als sicherer Hafen und
sei wirtschaftlich in einer bemerkenswert robusten
Verfassung. Dies könne sich aber rasant und drastisch
ändern, wenn sich die Schulden- und Bankenkrise in
Europa weiter verschärfe. „Die Spielräume von EFSF
und ESM sind begrenzt und bereits jetzt zu einem großen
Teil ausgeschöpft. Angesichts von Staatsschulden der
Krisenländer von drei Billionen Euro und Bankschulden
von neun Billionen Euro ist jeder Versuch zum Scheitern
verurteilt, die Krise mit Rettungsschirmen überbrücken
zu wollen“, betont Zeil. Es müsse aufhören, dass
Hilfen dazu verwendet würden, Reformen zu verschleppen
anstatt beherzt anzupacken.

 

Die
deutschen Haftungsrisiken belaufen sich derzeit auf
insgesamt 771 Milliarden Euro. Dazu gehören der unmittelbare
Anteil Deutschlands an der Haftung über EFSF und ESM
über 310 Milliarden, der deutsche Haftungsanteil am
EZB-Anleihekaufprogramm über 57 Milliarden Euro und
die Risiken aus Target-Verbindlichkeiten in Höhe von
408 Milliarden Euro. „Was unsere Bereitschaft zur
Risikoübernahme anbelangt, ist das Ende der Fahnenstange
erreicht“, so der Wirtschaftsminister abschließend.

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.