München:

Volleinstellung bei Mittel- und Förderschulen

MÜNCHEN. Für das Schuljahr 2012/13 kann der Freistaat Bayern knapp 1.300 Stellen an Grund- und Haupt- bzw. Mittelschulen, ferner 530 im Förderschulbereich fest besetzen, im Regelfall im Beamtenverhältnis. „In den Haupt- und Mittelschulen sowie in den Förderschulen herrscht in Bayern Volleinstellung. Hier konnte Bayern alle jungen Bewerber übernehmen“, sagte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. „Die jungen Lehrkräfte tragen dazu bei, die individuelle Förderung an den bayerischen Schulen weiter zu stärken und auch in den wichtigen Bildungsaufgaben Ganztagsausbau, Inklusion und Integration weitere Schritte zu gehen“, betonte der Minister.

Zu den rund 1.300 Festeinstellungen an Grund-, Haupt- und Mittelschulen kommen rund 190 Stellen, die befristet besetzt werden, sowie weitere 210 befristete Stellen ab November 2012 zur Aufstockung der Mobilen Reserve.

Im Förderschulbereich können neben den 530 festen Stellen weitere 340 Stellen befristet besetzt werden. Damit können alle geeigneten Bewerber für das Lehramt an Förderschulen eingestellt werden.

Stabile Einstellungssituation an den Grundschulen

Für die Grundschule erhalten 752 Bewerber sofort eine Anstellung als Beamte, 55 Bewerber bekommen einen Vertrag mit der Zusage einer späteren Übernahme in das Beamtenverhältnis. 140 Bewerber werden befristet eingestellt.
Um verbeamtet zu werden, ist für die Prüfungsteilnehmer aus dem laufenden Jahrgang eine Note von 2,04 erforderlich. Ein Vertrag mit der Zusage einer Übernahme ins Beamtenverhältnis nach spätestens zwei Jahren setzt die Note 2,07 voraus.
Ein Teil der besetzbaren Stellen entfällt nach rechtlicher Vorgabe auf Bewerberinnen und Bewerber der Warteliste. Je nach Prüfungsjahrgang sind dabei unterschiedliche Noten erforderlich – in diesem Jahr werden Bewerber mit einer Note bis zu 2,78 (Warteliste 2007) berücksichtigt.
Weitere Informationen zu den Notenstufen für die Wartelistenbewerber können auf der Homepage des Kultusministeriums eingesehen werden.

Alle Bewerber mit Lehramt an Hauptschulen werden bis November eingestellt

In der Mittelschule können alle 718 geeigneten Bewerber bis spätestens November eingestellt werden. 452 von diesen werden sofort verbeamtet, 31 erhalten einen „Supervertrag“ mit der Garantie auf eine Übernahme ins Beamtenverhältnis nach spätestens zwei Jahren. Die übrigen Bewerber erhalten befristete Verträge, zum Teil ab November 2012.

Zudem werden 195 Fachlehrer eingestellt, davon 147 an den Grund- und Mittelschulen, die übrigen an den Förderzentren und den Realschulen. Auch alle 49 Förderlehrer, die sich um eine staatliche Anstellung an diesen Schularten beworben hatten, können im kommenden Schuljahr beschäftigt werden.

Quelle: stmuk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.