Berlin:

Mit einem bundesweit einmaligen Leuchtturmprojekt setzt ein Münchner Gymnasium hohe Maßstäbe für eine zukunftsweisende Schulverpflegung: Im Städtischen Luisengymnasium verantwortet jede Klasse einmal im Jahr die Verpflegung der gesamten Schule. Die Schülerinnen und Schüler lernen im Rahmen des ganzheitlichen Projekts „Pädagogisches Kochen“ die Abläufe in der Küche kennen, den richtigen Umgang mit Lebensmitteln sowie die Zubereitung von leckeren Speisen. Auch Einkaufsplanung und die hauswirtschaftlichen Herausforderungen einer Schulmensa stehen auf dem Stundenplan. „Dieses herausragende Beispiel sollte Schule machen. Die Schülerinnen und Schülern bekommen einen Bezug zu Lebensmitteln und zum Wert landwirtschaftlicher Produkte. Sie lernen kochen – für sich selbst und andere – und zwar mit frischen Zutaten. In diesem Projekt steckt enormes Engagement, das verdient Anerkennung“, sagte Bundesernährungsministerin Ilse Aigner am Montag in München.

 

Bei einem Besuch der Schulmensa zeichnete die Bundesministerin das Städtische Luisengymnasium mit der bundesweit ersten Unterstützerplakette von „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ aus. Unter dem Dach der Initiative der Bundesregierung fördert das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) zahlreiche Projekte und Maßnahmen zum Thema ausgewogene Ernährung, die sich an alle Altersgruppen wenden. Besonders viel Wert wird auf Programme und Projekte gelegt, die gesunde Ernährung und viel Bewegung bei Kindern und Jugendlichen fördern. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Information und Aufklärung von Kindern und Jugendlichen – und gleichzeitig die Schaffung neuer Strukturen, die es erleichtern, einen gesunden Lebensstil zu verwirklichen. „Das Luisengymnasium vereint alle diese wichtigen Ziele und ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Schulverpflegung“, sagte Aigner.

IN FORM wurde gemeinsam initiiert durch das Bundesernährungsministerium und das Bundesgesundheitsministerium. Zur Umsetzung der Ziele wurden bisher rund 100 Projekte und Initialmaßnahmen bundesweit auf den Weg gebracht. Die Initiative lebt dabei ganz entscheidend vom Engagement der Personen und Institutionen, die sich für einen gesunden Lebensstil einsetzen.

Quelle: bmelv.bayern.de

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.