München:
Neues Förderprogramm gestartet / Jetzt Anträge
stellen

Bayern fördert 2012 den Ausbau der
Trink- und Abwasseranlagen im Freistaat mit 111 Millionen
Euro. Das betonte der bayerische Umweltminister
Dr. Marcel
Huber zum Start
des neuen Förderprogramms für Trink- und Abwasseranlagen
in Bayern. „Wir sind ein verlässlicher Partner der
Kommunen. Mit unserer Förderung von kommunalen Investitionen
setzen wir ein Zeichen der Kontinuität“, sagte Huber.
Mit dem Programm des Umweltministeriums können 2012
insgesamt 290 Baumaßnahmen von Städten und Gemeinden
gefördert werden, davon 241 aus dem Bereich der Abwasserversorgung
und 49 aus dem Bereich der Wasserversorgung. Die Kommunen
können ab sofort bei den Wasserwirtschaftsämtern
Förderanträge stellen. Die Gemeinden erhalten dann
einen Zuwendungsbescheid, in dem die Förderhöhe auf
Grundlage der zuwendungsfähigen Kosten festgelegt
wird. Sie können dann entsprechend des Baufortschritts
die Mittel abrufen. „Hochmoderne Abwasserreinigung
verbessert nicht nur die Wasserqualität unserer bayerischen
Gewässer, sie sichert auf Dauer unsere natürlichen
Lebensgrundlagen“, so Huber. „Die bayerischen Bürger
profitieren von hochwertigem Trinkwasser und moderaten
Abwassergebühren, die deutlich unter dem Bundesdurchschnitt
liegen.“

 

Insgesamt hat der Freistaat in
den vergangenen 60 Jahren die kommunalen Wasser- und
Abwasseranlagen mit rund 12 Milliarden Euro unterstützt.
Über 96,4 Prozent der bayerischen Bevölkerung sind
mittlerweile an kommunale Kläranlagen angeschlossen,
rund 99 Prozent an öffentliche Trinkwasserversorgungsanlagen.

Quelle: stmug.bayern.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.