Fürth:
Die Stadt weist eine knapp 30000 Quadratmeter große Fläche im Vorzeigegewerbegebiet Golfpark für innovative Handwerksbetriebe aus.

Für Thomas Mörtel, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Fürth, ist es eine überaus gute Nachricht: Die Stadt Fürth weist im Golfpark eine Fläche von 29 000 Quadratmetern aus, die ausschließlich für das Handwerk vorgehalten werden soll. Westlich des neuen BRK-Katastrophenschutzzentrums können sich Betriebe Teilstücke in der für sie idealen Größe zwischen 1000 und 2000 Quadratmetern sichern und nach ihren Vorstellungen gestalten.

 

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„Dieses Angebot freut uns sehr“, erklärte Mörtel anlässlich eines Ortstermins, bei dem die Planung vorgestellt wurde. Von 1400 auf 1500 sei die Zahl der Handwerksbetriebe in den vergangenen vier Jahren in der Kleeblattstadt gestiegen. Daher komme das Angebot  gerade zur rechten Zeit. Oberbürgermeister Thomas Jung, für den das Handwerk ein zentraler und stabilisierender Faktor der Fürther Wirtschaft ist, sprach in diesem Zusammenhang von einer dynamischen Entwicklung, der man nun im „Vorzeigegewerbegebiet“ der Kleeblattstadt Rechnung tragen wolle.

Nach der Einschätzung von Wirtschaftsreferent Horst Müller finden auf dem Gelände etwa 20 Betriebe Platz. Er gehe davon aus, dass dadurch 100 Arbeitsplätze entstehen. Bereits jetzt lägen sechs konkrete Anfragen vor. Das sei ein Beleg, dass die einzelnen Parzellen schnell Abnehmer finden werden. Davon ist auch Jung überzeugt, schließlich verfüge das frühere Kasernengelände über eine optimale Verkehrsanbindungen und eine sehr gute Infrastruktur.

Zum Zuge sollen nach Willen des OBs vor allem innovative Betriebe kommen. Denn beim Golfpark gelte weiterhin das Motto, dass auf den attraktiven Gewerbeflächen nur zukunftsorientierte Branchen eine Chance erhalten soll. „Welche das sein können, wollen wir im Dialog mit der Kreishandwerkerschaft klären“, so Jung.

Eigentümer des Geländes ist die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, die in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsreferat die einzelnen Grundstücke verkauft.

Quelle: fuerth.de

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.