Berlin:
Stiftung Warentest kürt Sieger des Wettbewerbs „Jugend testet 2012“

Junge Verbraucher hinterfragen Produkte und Dienstleistungen der Wirtschaft zunehmend kritisch. Unternehmen, die sich gezielt an junge Kundinnen und Kunden wenden, sollten die Interessen gerade junger Verbraucher ernst nehmen und gezielt den Dialog suchen, forderte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner anlässlich des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend testet“ der Stiftung Warentest: „Es ist gut, dass Jugendliche ihre Konsumwelt immer kritischer und selbstbewusster hinterfragen. Die Wirtschaft muss sich darauf einstellen – denn selbstbewusste und informierte Verbraucher sind eine Marktmacht.“ Aigner appellierte an die Unternehmen, Anregungen und Bedenken von jugendlichen Konsumenten und deren innovative Testideen als Chance zu betrachten. „Wer die Bedürfnisse gerade junger Verbraucher ignoriert, wird früher oder später abgestraft“, so Aigner. Sie würdigte die Leistungen der Preisträger als vorbildlich für alle Verbraucher: „Wer in die Testerrolle schlüpft, Produkte und Dienstleistungen kritisch hinterfragt, analysiert und vergleicht, ist für den Alltag gut gerüstet“, sagte Aigner anlässlich der heutigen Preisverleihung in Berlin.

 

Aigner bezeichnete den Wettbewerb „Jugend testet“ als wichtigen Wegbegleiter der Verbraucherbildung. Bereits seit 33 Jahren schreibt die Stiftung Warentest den Wettbewerb aus. Gekürt werden die besten und originellsten Produkt- und Dienstleistungstests. In diesem Jahr wählte die Jury unter fast 600 Einsendungen die herausragenden Arbeiten aus. „Die vielen Wettbewerbsbeiträge zeigen, dass Verbraucherbildung vielerorts schon heute großgeschrieben wird“, sagte Aigner. „Mit den Tests haben die Jugendlichen gezeigt, dass die Anbieter Qualität abliefern müssen, wenn sie am Markt bestehen wollen. Jeder prüfende Blick fördert das Angebot qualitativ hochwertiger Produkte.“

Das Engagement der Jugendlichen und ihrer Betreuer in den Schulen sowie die Vielfalt und Originalität der durchgeführten Tests seien beeindruckend, so Aigner. Auch vor ausgefallenen Test-Vorhaben wie Senkkopfholzschrauben, Gitarrenunterricht oder Analogkäse schreckten die jungen Tester nicht zurück. Auffallend ist die große Zahl der untersuchten Online-Themen: von Apps für die Wettervorhersage über Internet-Suchmaschinen für Kinder bis hin zu Webseiten von Parteien.

Aigner zog eine positive Zwischenbilanz ihrer Initiative „Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken“ und bekräftigte ihre Forderung nach einer verbindlichen Vermittlung von grundlegenden Alltagskompetenzen in der Schule. „Das ABC des Verbraucherwissens muss fest im Unterricht verankert werden“, sagte Aigner.
Die im November 2010 gestartete Bildungsinitiative „Verbraucherbildung – Konsumkompetenz stärken“ des BMELV trägt dazu bei, dass sich Kinder und Jugendliche zu selbstbewussten und informierten Verbrauchern entwickeln. Lehrkräfte, Wissenschaftler, Bildungs- und Verbraucherpolitiker können in Netzwerkkonferenzen und dem Runden Tisch „Verbraucherbildung“ ihre Erfahrungen auszutauschen. Weitere Bausteine der Bildungsinitiative sind der „Materialkompass“ und der Ideenwettbewerb „Fürs Leben lehren“. Der Materialkompass ist ein Onlineangebot für Lehrerinnen und Lehrer mit über 220 Unterrichtsmaterialien zur Verbraucherbildung, die von unabhängigen Experten bewertet wurden. Der Ideenwettbewerb hat zum Ziel, angehende Lehrkräfte zu motivieren, Verbraucherthemen in ihren Unterricht zu integrieren. Ausgezeichnet werden praxisnahe Unterrichtskonzepte zur Vermittlung von Alltagskompetenzen und Verbraucherbildung.

Quelle: bmelv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.