München:

„Mehr wäre besser gewesen – aber es ist schon einmal ein erster Schritt!“

Bayerns Justizministerin Dr. Beate Merk freut sich,
dass die Justizministerkonferenz ihre Auffassung teilt,
dass ein wirksamer Schutz von Schülerinnen und Schülern
vor sexuellem Missbrauch, der Lehrer ihrer Schule begangen
wird, unabdingbar ist.

 

„Ich
bedaure allerdings, dass die Mehrheit der Kolleginnen
und Kollegen sich nicht meiner Meinung anschließen
wollte, dass sich aus den aktuellen Urteilen des Oberlandesgerichts
Koblenz und des Bundesgerichtshofs eine Schutzlücke
für die Schülerinnen und Schüler ergibt, die sofort
geschlossen werden muss.“ Beide Gerichte waren jeweils
der Auffassung gewesen, dass ein Lehrer, der eine 14-jährige
Schülerin sexuell missbraucht, nur unter speziellen
Voraussetzungen wegen Missbrauchs von Schutzbefohlenen
strafbar ist.

 

Stattdessen will
die Justizministerkonferenz auf Antrag von Rheinland-Pfalz
erst in einer Arbeitsgruppe prüfen lassen, ob gesetzgeberischer
Handlungsbedarf besteht und ob gegebenenfalls noch
weitere Gruppen als die Lehrer von dem Straftatbestand
erfasst werden sollen. „Nichts wäre damit verloren
gewesen, den Straftatbestand auf alle Lehrer auszudehnen
und weiteren Handlungsbedarf später zu prüfen“, so
Merk. „Aber vieles hätte man gewonnen: Die Entscheidungen
der beiden Gerichte zeigen, dass es Fälle gibt – auch
wenn sie nicht zahlreich sind, jeder Fall ist einer
zuviel!“

 

Dennoch begrüßt Merk
das Signal der Justizministerkonferenz und garantiert,
dass sich Bayern aktiv in die Arbeitsgruppe einbringen
wird. „Wir haben die Sache angestoßen und treiben
sie weiter voran – im Interesse der Schülerinnen und
Schüler müssen wir hier bald Fortschritte machen!“

Quelle: stmj.bayern.de

 

 

 

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.