München:

Aiwanger unterstützt Forderung der Wirtschaftsverbände nach Bürokratieabbau in der EU

Aiwanger: „Brüssel muss endlich aufwachen und die Bürokratielawine stoppen“

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger begrüßt den offenen Brief mehrerer deutscher Wirtschaftsverbände an die Europäische Union, in dem ein entschlossener Abbau von Bürokratie gefordert wird. Die Verbände hatten in ihrem Schreiben betont, dass die Wirtschaft praxistaugliche Regeln und weniger Dokumentationspflichten brauche. Hintergrund sind unter anderem die stockenden Verhandlungen zum EU-Lieferkettengesetz sowie neue europäische Vorschriften zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.   Aiwanger fordert: „Brüssel muss endlich aufwachen. Seit Jahren wird über Bürokratieabbau gesprochen, doch für die Unternehmen wird es immer komplizierter. Sie brauchen weniger Berichtspflichten, klare Übergangsfristen und spürbare Entlastungen. Wenn Europa seinen Wirtschaftsstandort stärken will, dann muss es jetzt handeln und die Bürokratielawine stoppen. Jetzt ist die Chance da, mit gutem Beispiel voranzugehen und beim Lieferkettengesetz sowie anderen Regelungen zu zeigen, dass sie den Abbau unnötiger Vorschriften ernst meint.“   Der Minister verweist darauf, dass der bayerische Mittelstand besonders unter der wachsenden Regelungsflut leidet. Gerade kleine und mittlere Unternehmen würden durch komplizierte EU-Vorgaben überproportional belastet. „Es kann nicht sein, dass Betriebe mehr Zeit mit Dokumentation als mit Innovation verbringen“, so Aiwanger weiter.   Das Bayerische Wirtschaftsministerium setzt sich auf Bundes- und EU-Ebene für einfachere Verfahren, schnellere Genehmigungen und klarere Zuständigkeiten ein. Aiwanger betont, dass viele Regelungen aus Brüssel oder Berlin kommen und die Handlungsspielräume der Länder dadurch eingeschränkt sind.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.