München  Fürth:

Glauber: Fürth fährt klimaneutral

Neuer „Klimabus“ für den Fürther Stadtverkehr freigegeben   In Fürth wird zukünftig ein neuer Elektrobus für den Klimaschutz in Bayern werben. Das betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber in Fürth bei der offiziellen Einweihung des Busses: „Klimaschutz braucht starke Partner. Der neue Klimabus ist ein rollender Botschafter für den Klimaschutz im Freistaat. Die Bayerischen Klimastreifen zeigen: Der Klimawandel ist Fakt. Der neue Klimabus setzt ein deutliches Zeichen für unser gemeinsames Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf den umweltfreundlichen ÖPNV zu motivieren.“ Der Elektrobus wird von der infra fürth unternehmensgruppe betrieben, deren Geschäftsführer Marcus Steurer Vorsitzender des Klimarats der Bayerischen Staatsregierung ist. Steurer bekräftigte im Rahmen des Termins: „Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs spielt eine entscheidende Rolle beim Klimaschutz. Mit der auffälligen Gestaltung unseres E-Busses veranschaulichen wir die Erderwärmung und zeigen gleichzeitig, dass nachhaltige Mobilität eine konkrete Lösung bietet.“   Der neue Bus ist im Design der bayerischen Klimastreifen beklebt und wird passend zum Start der diesjährigen Klimawoche erstmalig im ÖPNV der Stadt Fürth eingesetzt. Die Klimastreifen illustrieren die Erwärmung des Klimas in Bayern. Jeder Streifen steht für die Durchschnittstemperatur eines Jahres in Bayern von 1881 bis 2024. Wie auf einer Zeitachse zeigt der Streifen ganz links das am weitesten zurückliegende Jahr an, ganz rechts wird der Streifen mit den jüngsten Daten abgebildet. Blau steht dabei für eine niedrigere Durchschnittstemperatur, rot für eine höhere Durchschnittstemperatur jeweils im Vergleich zur 30-jährigen Referenzperiode 1971-2000. Startjahr der Projektion ist das Jahr 1881: Hier lag die durchschnittliche Jahresmitteltemperatur noch 1,2 °C unter dem Referenzwert der Jahre 1971-2000 von 7,8 °C. Die Darstellung endet mit dem Jahr 2024. Hier lag die Temperatur bereits 2,5 °C über dem Referenzwert.   Die Klimawoche der Bayerischen Klima-Allianz findet heuer vom 10. bis zum 19.10. statt. Ziel ist es, mit vielfältigen Aktionen in ganz Bayern die Aufmerksamkeit auf Themen rund um Klima, Klimaschutz, Klimaanpassung und Klimabildung zu lenken. Weitere Informationen dazu sind im Internet verfügbar unter https://www.klima.bayern.de/klimaschutz_vor_ort/klimawoche/index.html     @ stmuv.bayern.de

Bildbeschreibung: Marcus Steurer, Geschäftsführer der infra fürth gmbh und Vorsitzender des Klimarats der Bayerischen Staatsregierung

Quelle:stmuv.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.