Kirchheim b München:

Spatenstich für die Erweiterung des Rechenzentrums von Portus Data Centers in Kirchheim bei München

Aiwanger: „Bayerns Wirtschaft ist auf den Ausbau leistungsfähiger Rechenzentren angewiesen. Investition in Kirchheim stärkt die digitale Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit des Freistaats“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger beim Spatenstich des Erweiterungsbaus von Portus Data Centers München GmbH, gemeinsam mit (v.l.n.r.) Werner Theiner (German Mittelstand e.V.), Beate Neubauer (2. Bürgermeisterin Kirchheim b. München), Marco Kain (Geschäftsführung Portus Data Centers), Falk Weinrich (Geschäftsführung Portus Data Centers), Otto Bußjäger (stellv. Landrat München) und Gerry o‘Donnell (Geschäftsführer Mercury)

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat heute gemeinsam mit Vertretern der Portus Data Centers München GmbH den Spatenstich für den Erweiterungsbau des bestehenden Rechenzentrums gesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 100 Millionen Euro entsteht bis Anfang 2027 ein Neubau, der die vorhandene IT-Anschlussleistung von derzeit 1,5 Megawatt auf insgesamt 7 Megawatt ausbaut.   Aiwanger begrüßt den Startschuss für den Ausbau des Rechenzentrums: „Gerade durch die zunehmende Digitalisierung wächst der Bedarf nach modernen, leistungsfähigen Rechenzentren immer schneller. Sie sind entscheidende Treiber für unsere wirtschaftliche Entwicklung und sichern unsere digitale Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsselbereichen wie Künstliche Intelligenz, Industrie 4.0 oder datenbasierter Forschung. Kurzum: Die bayerische Wirtschaft ist auf den Ausbau solcher leistungsfähigen Rechenzentren angewiesen, um auch künftig Vorreiter bei der digitalen Transformation in Europa zu sein.“   Bei dem feierlichen Spatenstich geht der Minister auch auf die Herausforderungen für den Bau neuer Rechenzentren ein.  „Hohe Strombedarfe, lange Planungs- und Genehmigungszeiten, verzögerte Anschlüsse ans Stromnetz sowie die Verfügbarkeit geeigneter Flächen sind oft Hemmnisse, die die Erweiterung oder den Neubau von Rechenzentren erschweren. Klar ist aber auch, dass Bayern diese digitale Infrastruktur benötigt.“   Mit dem Erweiterungsbau entsteht bis Anfang 2027 auf rund 2.200 Quadratmetern zusätzlicher Fläche ein mittelgroßes Rechenzentrum mit einer Anschlussleistung von insgesamt 7 Megawatt. Der Fokus liegt dabei auf besonders rechenintensiven Anwendungen wie Künstlicher Intelligenz oder High Performance Computing. Trotz des hohen Energiebedarfs erfüllt die Anlage modernste Effizienzstandards: Mit einem PUE-Wert von kleiner-gleich 1,2 soll nur maximal ein Fünftel der eingesetzten Energie für Infrastruktur wie Kühlung oder Beleuchtung benötigt werden. Geprüft wird zudem die künftige Einspeisung der Abwärme in ein örtliches Fernwärmenetz. Bereits heute wird der Betrieb vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien abgesichert. Vier Notstromgeneratoren gewährleisten zudem eine Versorgungssicherheit von bis zu 72 Stunden.   Zum Abschluss betonte der Minister die Bedeutung solcher Projekte für den Freistaat: „Die Investition der Portus Data Centers München GmbH ist ein starkes Signal für die Stärkung des Digitalstandorts Bayern, für unsere digitale Resilienz und für die europäische Datensouveränität. Ich wünsche allen Beteiligten einen reibungslosen Bauverlauf und freue mich auf die baldige Inbetriebnahme.“

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.