München:

Bayerns Wirtschaftsminister leitet Transformationskonferenz in Augsburg

Aiwanger: „Der Augsburger Wirtschaftsraum hat sehr gute Perspektiven, wenn wir die Stärken vor Ort weiter ausbauen“ Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger leitete die Transformationskonferenz in Augsburg.

Foto: Nicole Engelhart/StMWi

Neben ihm sitzen Reinhold Braun (links, Präsident der IHK Schwaben) und Dr. Klaus-Peter Potthast (Abteilungsleiter Industrie im Bayerischen Wirtschaftsministerium). Foto: Nicole Engelhart/StMWi  Auf Initiative von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger haben in Augsburg mehr als 30 Vertreter aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Gewerkschaften über die Zukunftschancen der Region diskutiert. Es ging bei der regionalen Transformationskonferenz bei der IHK Schwaben in Augsburg darum, die Weichen richtig zu stellen, um die Unternehmen für die Herausforderungen bestens aufzustellen.   Wirtschaftsminister Aiwanger: „Es ist unser Ziel, die bayerische Wirtschaftspolitik passgenau auf die Bedürfnisse der verschiedenen Regionen und der jeweiligen Industrieschwerpunkte zuzuschneiden. Deshalb sind wir mit unserer Transformationskonferenz nach Augsburg gekommen. Vor Ort weiß man besser als in München oder Berlin, wo der Schuh drückt. Wir müssen die Stärken des Wirtschaftsraums Augsburg gezielt weiter ausbauen, dann haben wir hier beste Perspektiven. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Probleme in Deutschland mit dem dritten Jahr ohne Wachstum hat die Wirtschaftsregion Augsburg sehr gute Perspektiven.“   Marc Lucassen, Hauptgeschäftsführer der IHK Schwaben: „Als regionale Wirtschaft begrüßen wir den Schulterschluss von Politik, Verbänden und Unternehmen. Diese wertvolle Initiative ist ein wichtiges Signal für die Regionen in Bayern – sie zeigt, dass die Bayerische Staatsregierung die Anliegen und Impulse der Unternehmen ernst nimmt und entsprechende Unterstützungsangebote entwickelt. “   Augsburgs Stärke ist die vielfältige Wirtschafts- und Produktionsstruktur. Die Region beheimatet rund 62.000 Unternehmen aus den verschiedensten Branchen. Darunter: Mechatronik und Automation, Leichtbau, Luft- und Raumfahrt, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, KI und digitale Infrastruktur, Logistik und eine innovative Gründerszene. Neben Weltmarktführern wie KUKA, Renk oder Everllence gibt es auch innovative Start-ups sowie zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen.   Aiwanger: „Wir stehen fest an der Seite des Augsburger Wirtschaftsraums. Bereits seit den neunziger Jahren unterstützen wir zum Beispiel mit dem Verbundforschungsprogramm Neue Werkstoffe die Entwicklung neuer Materialien, insbesondere von Faserverbundwerkstoffen und Carbonfaserverstärkten Kunststoffen. Denn Leichtbau ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen in Automobilbau, Luftfahrt und Maschinenbau. Auch das Technologiezentrum Augsburg (TZA), als zentraler Bestandteil des Augsburg Innovationsparks und gemeinsam initiiert von Freistaat, Stadt und Landkreis, ist ein bedeutender Entwicklungs- und Technologiestandort. Das TZA bietet sowohl der Wirtschaft als auch der Wissenschaft eine Plattform für intensiven Technologietransfer und Wissensaustausch.“   Weitere Unterstützungsbeispiele sind die Initiative „Regio Augsburg Wirtschaft GmbH“ (A³), die die jährliche Sonderförderung Transformationsprozesse in Anspruch nimmt. Zudem fördert das Wirtschaftsministerium im Zuge der Initiative Gründerland Bayern das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) an den Standorten Augsburg und Kempten und unterstützt mit dem Digitalbonus die digitale Transformation von kleinen Unternehmen.   Hintergrund Wirtschaftsraum Augsburg:   •  Im Ranking der Brutto-Inlandsprodukte (BIP) der 18 bayerischen Regionen liegt die Region auf dem dritten Platz: Das BIP veränderte sich von 2012 bis 2022 um plus 36,6 Prozent.     •  Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 43.271 Euro im Jahr 2022.    •  In der Region wird eine Bevölkerungszunahme bis 2043 von +7,2 Prozent  gegenüber 2023 prognostiziert.   •  Die Arbeitslosenquote lag im Mai 2025 mit 4,2 Prozent leicht über dem bayerische Schnitt von 3,9 Prozent.    •  2024 wurden im Wirtschaftsraum Augsburg 8.286 Unternehmen angemeldet, davon waren 6.705 Neugründungen.   •  Die Neugründungsintensität betrug 72,0 Unternehmen je 10.000 Einwohner und liegt damit auf dem starken bayerischen Niveau (72,4).

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.