München:

Kunstminister Markus Blume ehrt Persönlichkeiten, Vereine und Gemeinden für ihren herausragenden Einsatz bei der Denkmalpflege in Bayern – Blume: „Sie sind die wahren Schatzhüter Bayerns!“

Bayerns Kunstminister Markus Blume und Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, Leiter des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, zeichneten heute in der Alten Münze in München 16 Persönlichkeiten und Gemeinden in Bayern, die sich in herausragender Weise für die Denkmalpflege engagiert haben, mit der Denkmalschutzmedaille aus. Kunstminister Blume betonte: „Sie sind die wahren Schatzhüter Bayerns – unsere Helden der Denkmalpflege! In diesem Jahr verleihen wir unsere Goldmedaille des Denkmalschutzes an 16 Denkmaleigentümer, Ehrenamtliche und Gemeinden, die zeigen, wie viel Kraft und Herzblut in der Pflege unserer Kulturdenkmäler steckt. Von der detailverliebten Restaurierung eines frühneuzeitlichen Schlosses über den behutsamen Erhalt einer über 350 Jahre alten Schusterwerkstatt bis zur klimagerechten Sanierung eines historischen Hafens: Ihr Einsatz bewahrt unsere Denkmalschätze, rüstet sie für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts und bereichert das Leben vor Ort auf ganz besondere Weise. Wir unterstützen dieses Engagement in den Jahren 2024 und 2025 mit Mitteln für die Denkmalpflege in Rekordhöhe von jeweils rund 66 Millionen Euro. So sorgen wir gemeinsam dafür, dass Bayerns Schätze nicht nur überdauern, sondern von jeder Generation neu entdeckt und geschätzt werden können. Vergelt’s Gott für das großartige Miteinander!“

Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich in vielfacher Weise um den Erhalt von Denkmälern verdient gemacht: Einzelpersonen, Familien und Gemeinden haben Gebäude instandgesetzt oder ihr denkmalpflegerisches Fachwissen weitergegeben. Generalkonservator Prof. Dipl.-Ing. Architekt Mathias Pfeil dankt den Preisträgerinnen und Preisträgern und lobt: „Ob am Mainufer, im Allgäu oder im Herzen einer Altstadt: Überall zeigen die Preisträgerinnen und Preisträger der Denkmalschutzmedaille 2025, was Denkmalpflege bedeutet: Sie bewahrt Identität, aktiviert Gemeinschaften, belebt Orte und gestaltet Zukunft. Die prämierten Denkmäler erzählen dabei Geschichten von Menschen, die angepackt haben. Menschen, die Mut hatten. Die mit Sachverstand, mit Sorgfalt, mit Liebe zum Detail das Bestehende bewahrt und zugleich Neues möglich gemacht haben“.

Vorschläge für die Auszeichnung mit der Denkmalschutzmedaille machen die Regierungen, Bezirke, Landkreise und Kirchen im Freistaat sowie der Bayerische Landesverein für Heimatpflege.

Die Trägerinnen und Träger der Denkmalschutzmedaille 2025 sind:

Oberbayern, Lkr. Freising: Stadt Freising für die Generalsanierung des AsamgebäudesOberbayern, Lkr. Bad Tölz-Wolfratshausen: Verein für Heimatgeschichte im Zweiseenland Kochel e. V. für die Instandsetzung des Schusterhauses von 1581Oberbayern, Lkr. Berchtesgadener Land: Ute Christine und Josef Meier für die Instandsetzung des historischen Stadthauses (Kategorie Klimaschutz)Oberbayern, Lkr. Fürstenfeldbruck: Anna Ulrike Bergheim für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement für Archäologie und BodendenkmalpflegeSchwaben, Lkr. Unterallgäu: Anna Kern und Sebastian Heinzelmann für die Instandsetzung des VöhlinschlossesSchwaben, Kempten: Tilman Ritter für seine langjährige Tätigkeit als StadtheimatpflegerMittelfranken, Lkr. Nürnberger Land: „Goldener Anker GBR“ für die gemeinschaftliche Sanierung eines GasthausesMittelfranken, Lkr. Fürth: Bianca Wägner für die Instandsetzung der ehemaligen Huf- und WagenschmiedeUnterfranken, Lkr. Kitzingen: Stadt Marktsteft für die Instandsetzung des Alten Hafens (Kategorie Klimaschutz)Unterfranken, Lkr. Haßberge: Landrat Wilhelm Schneider für Kauf und Instandsetzung des Alten Schlosses in Gereuth durch den Landkreis HaßbergeOberfranken, Bamberg: Oberbürgermeister Andreas Starke für das hohe Engagement für Denkmalschutz und Denkmalpflege in der UNESCO-Welterbestadt BambergOberfranken, Lkr. Wunsiedel: Katharina Freiin von Waldenfels für die Instandsetzung eines WohnhausesOberfranken, Lkr. Kronach: Archäologische Arbeitsgruppe Kronach für ihr ehrenamtliches Engagement in der Erforschung von Bodendenkmälern und in der Vermittlung archäologischer und denkmalpflegerischer InhalteOberpfalz, Lkr. Schwandorf: Freifrau und Freiherren Ingrid, Hans-Christoph und Hans-Friedrich Riederer von Paar zu Schönau für die Instandsetzung einer barocken OrangerieOberpfalz, Lkr. Regensburg: Kapellenverein Anger e.V. für die Instandsetzung der Katholischen Nebenkirche Mariä Heimsuchung „Kapelle Anger“Niederbayern, Lkr. Landshut: Andrea und Florian Weininger für die Instandsetzung des ehemaligen Mesnerhauses (Kategorie Klimaschutz)

Quelle:stmwk.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.