München:

Nachtkennzeichnung von Windenergieanlagen nur noch bei Bedarf

Aiwanger: „Wenn Windräder nachts nicht permanent blinken, sondern nur bei Bedarf, dann trägt das zur Akzeptanz bei“

Um die Lebensqualität der Anwohner zu erhöhen und gleichzeitig die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten, müssen Windenergieanlagen, die über 100 Meter hoch sind, seit dem 1. Januar 2025 mit einer bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung (BNK) ausgestattet sein. Diese Regelung sorgt dafür, dass die Leuchtfeuer der Anlagen nur dann aktiv sind, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert, wodurch unnötige Lichtimmissionen in den meisten Nachtstunden vermieden werden. Das bayerische Wirtschaftsministerium bemüht sich intensiv, dass diese Regelung möglichst ohne Verzögerung umgesetzt wird.    Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger erklärt: „Mit der Umsetzung der bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung zeigen wir, dass Energiewende und Lebensqualität Hand in Hand gehen können. Wenn Windräder nachts nicht permanent blinken, sondern nur bei Bedarf, um vom Flugzeug aus sichtbar zu sein, dann trägt das zur Akzeptanz für Windkraftanlagen bei. Das ständige Blinken in der Nacht haben Anwohner in der Vergangenheit oftmals als störender empfunden als das Windrad selbst. Deshalb setzen wir uns seitens des Ministeriums intensiv dafür ein, diesen Störfaktor zu beseitigen.“   Die meisten Windenergieanlagen wurden bereits erfolgreich nachgerüstet. Nur in besonderen Fällen, z.B. wenn die Umrüstung wirtschaftlich nicht zumutbar ist oder aus luftfahrrechtlichen Gründen können Ausnahmen zugelassen werden. Ausführliche Informationen finden sich im Energie-Atlas Bayern.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.