Neumarkt-Stankt Veit:

Neuer Mobilfunkmast in Neumarkt-Sankt Veit wurde vom Bayerischen Wirtschaftsministerium gefördert

Gotthardt: „Der Mobilfunkausbau am Land kommt in Riesenschritten voran“

Auch im Landkreis Mühldorf hat das Bayerische Wirtschaftsministerium den Bau eines neuen Mobilfunkmastes gefördert. Der 40 Meter hohe Funkmast in Neumarkt-Sankt Veit ist die 32. Anlage, die im Rahmen des Bayerischen Mobilfunkförderprogramms fertiggestellt worden ist. Staatssekretär Tobias Gotthardt freut sich über die neue Infrastruktur: „Der Mobilfunkausbau am Land kommt in Riesenschritten voran. Wir sind auf dem besten Weg, das Wort Funkloch aus dem bayerischen Wortschatz zu streichen. In den letzten fünf Jahren sind in ganz Bayern über 29.000 Funksender aus- oder neugebaut worden. Der Funkmast hier in Neumarkt-Sankt Veit ist Teil dieser Erfolgsgeschichte. Dank unseres Förderprogrammes konnten wir die Kommune mit bis zu einer halben Million Euro beim Bau unterstützen. Diese Investition lohnt sich. Alle drei Netzbetreiber werden ihre Funktechnik installieren und den neuen Standort mitnutzen.“    Über das Bayerische Mobilfunk-Förderprogramm wird der Bau von insgesamt fast 60 Funkmasten gefördert. Bisher wurden 32 Anlagen errichtet, 17 davon sind bereits im Betrieb. Gleichzeitig wirkt das Programm auch über die eigentliche Förderung hinaus: Infolge der verpflichtenden Markterkundungsverfahren haben Mobilfunkanbieter angekündigt, in knapp 500 bayerischen Gemeinden auf eigene Kosten und ganz ohne Fördermittel auszubauen.   Christian Groeneveld, Senior Government Relations Manager von o2 Telefónica: „o2 Telefónica treibt den Netzausbau in Bayern und ganz Deutschland voran, um schnelles Netz überall dahin zu bringen, wo es die Menschen und Wirtschaft brauchen. Wir freuen uns, in Neumarkt-Sankt Veit einen weiteren Standort in Betrieb nehmen zu können, der im Rahmen des bayerischen Mobilfunkförderprogramms realisiert wurde. Das zeigt: Mit unseren eigenen umfassenden Investitionen sowie mit der Unterstützung der bayerischen Landespolitik können wir das bereits hohe Versorgungsniveau in Bayern weiter verbessern – und die Digitalisierung im Land beschleunigt vorantreiben. Die Netze in Deutschland sind besser als je zuvor, 5G haben wir in Rekordzeit in die Fläche gebracht. Jetzt geht es darum, gemeinsam die nächsten ambitionierten Versorgungsziele zu erreichen.“   Christian Schilling, Beauftragter Landespolitik für Bayern bei Vodafone: „Der Mobilfunkausbau im ländlichen Raum bringt besondere Herausforderungen mit sich. Dank der engen Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und der Kommune ist es uns in Neumarkt Sankt Veit gemeinsam gelungen, eine nachhaltige Lösung für eine gute Mobilfunkversorgung der Menschen in den Ortsteilen wie Ober- und Unterwiesbach, Hofthambach, Kleinkirchstetten uwm. zu schaffen. Mobilfunk bringt den Menschen ein Stück mehr Lebensqualität und Sicherheit. Dank der Mitinitiative von Vodafone wird die neue Station auch die Notruftechnologie AML und das Katastrophen-Warnsystem Cell Broadcast an Bord haben. Dadurch sind die Retter bei einem Anruf an die 112 sehr schnell am Unglücksort und wird die umliegende Bevölkerung bei entsprechenden Ereignissen gezielt gewarnt.“   Udo Harbers, Beauftragter Landespolitik der Deutschen Telekom AG: „Mobilfunk leistet im ländlichen Raum einen entscheidenden Beitrag zur Lebensqualität und sichert die Teilhabe an der digitalen Welt. Deshalb spielt der Mobilfunk außerhalb der Ballungsräume in unseren Planungen eine wichtige Rolle. In Neumarkt-Sankt Veit ist es uns dank der engen Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern und der Kommune gelungen, eine nachhaltige Lösung für eine zuverlässige Mobilfunkversorgung zu finden. Davon profitieren auch die umliegenden Ortsteile und Verkehrswege.“   Mobilfunkversorgung im Landkreis Mühldorf a. Inn     4G 5G Weiße Flecken** Graue Flecken* Versorgung in der Fläche 99,5 % 99,03 % 0,3 % 8,79 % Versorgung der Haushalte 99,9 % 99,78 % 0,05 % 1,88 %     Mobilfunkversorgung in Bayern     4G 5G Weiße Flecken** Graue Flecken* Versorgung in der Fläche 96,44 % 93,14 % 3,11 % 15,86 % Versorgung der Haushalte 99,87 % 99,5 % 0,1 % 2,74 %   Stand: April 2025 *Graue Flecken: nur ein Netzbetreiber versorgt mit mindestens 4G **Weiße Flecken: kein Netzbetreiber versorgt mit mindestens 4G

Quelle: stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.