Berlin:

„Echt kuh-l!“ 2025: BMLEH ehrt Sieger des Schulwettbewerbs
Englhardt-Kopf: Nachhaltigkeit beginnt mit Wissen

Mit großem Engagement und viel Kreativität haben sich rund 1.500 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland am Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) beteiligt. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs standen Fragen rund um die Tierernährung im Ökolandbau – von Futteranbau über Kreislaufwirtschaft bis zum Tierwohl. Das Motto 2025: „Tierisch gut! – Was kommt in den Bio-Trog?“

Martina Englhardt-Kopf, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, überreichte die Preise heute in Berlin und betonte: „Nachhaltigkeit beginnt mit Wissen. Ich bin beeindruckt, wie kreativ und verantwortungsvoll sich die Schülerinnen und Schüler dem wichtigen Thema Tierernährung genähert haben. Das verdient unsere Anerkennung – und natürlich tolle Preise. Ich gratuliere von Herzen.“

Die Teilnehmenden – von der 3. bis zur 13. Jahrgangsstufe – reichten 464 Beiträge ein. Ob Podcasts, Videos, Comics, Printprodukte oder digitale Lernformate: Die Beiträge waren fundiert recherchiert und vielfältig gestaltet. Viele Gruppen führten eigene Futteranalysen durch, verglichen verschiedene Fütterungssysteme, entwickelten Quizformate oder Exit Games, sprachen mit Öko-Landwirtinnen und Landwirten – und zeigten, wie Tierernährung funktioniert und vermittelt werden kann.

Die Erstplatzierten der verschiedenen Altersgruppen und die Preisträgerinnen und Preisträger der Sonderpreise „Forschung“ und „Schule“ wurden zur feierlichen Preisverleihung nach Berlin eingeladen. Alle Gewinner erhielten jeweils die Trophäe „Kuh-le Kuh“ in Gold, eine Urkunde sowie ein gestaffeltes Preisgeld. Auch die Zweit- bis Fünftplatzierten wurden geehrt.

Die Erstplatzierten der Alterskategorien:

Altersgruppe I (Klassen 3–4)
Grundschule Beuthener Straße, Hannover (NI): „Tierisch gut! Was kommt in den Bio-Trog?“ – Bilderbuch mit Zeichnungen und Texten zu Tierernährung, Fruchtfolge und Kreislaufwirtschaft.

Altersgruppe II (Klassen 5–6)
Freie Waldorfschule in den Mainauen, Haßfurt (BY): „Die vergiftete Wiese auf dem Bio-Bauernhof“ – Exit Game mit filmischen Szenen und Rätseln zur Futtermittelkunde.

Altersgruppe III (Klassen 7–8)
Ganztagshauptschule Hückelhoven, Hückelhoven (NRW): „Echt Huhn“ – Videobeitrag zu Tierhaltung, Kreislaufwirtschaft und Fruchtfolge im Ökolandbau.

Altersgruppe IV (Klassen 9–10)
Städtisches Stiftsgymnasium Xanten, Xanten (NRW): „Das Biobauernblatt“ – fiktive Fachzeitschrift über Tierernährung, nachhaltige Fütterung und artgerechte Haltung.

Altersgruppe V (Klassen 11–13)
Gymnasium Nordhorn, Nordhorn (NI): „Das Geheimnis des Glücks auf dem Bauernhof“ – Kinderbuch, Lernposter und Quiz zum Thema Tierwohl, Biofütterung und Umwelt.

Forschungspreis
Städtische Gesamtschule Am Lauerhaas, Wesel (NRW): „Algen!!! Das Super-Food der Zukunft“ – Video und fiktive Nachrichtensendung zur Rolle von Algen in der Tierernährung.

Schulpreis
Albert-Einstein-Gymnasium Maintal, Maintal (HE): „Eine echt kuh-le Zeitung“ – Interaktive Schülerzeitung mit Filmen, Rätseln und Podcasts zur ökologischen Tierernährung.

Hintergrund:
„Echt kuh-l!“ ist eine Maßnahme des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL). Ziel ist es, jungen Menschen komplexe Zusammenhänge zwischen Landwirtschaft, Umwelt und Ernährung näherzubringen – den Forschergeist weckend, praxisnah und mit viel Raum für eigene Ideen. Weitere Informationen zu allen prämierten Beiträgen finden Sie hier<https://www.echtkuh-l.de/>.

 

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.