München:

Bayerns Wirtschaftsminister kommentiert das Steuersenkungspaket der Bundesregierung

Aiwanger: „Das Steuersenkungspaket des Bundes ist ein erstes positives Signal für die wirtschaftliche Trendwende. Aber es fehlen Einsparungen“ MÜNCHEN   Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die vom Bundeskabinett gebilligten Steuerentlastungen für Unternehmen als „Schritt in die richtige Richtung“ bezeichnet. Ziel müssten Unternehmenssteuern von 25 Prozent statt 30 Prozent sein. Weitere Maßnahmen müssten folgen.   Aiwanger: „Die Wirtschaft muss entlastet werden, weil der Standort Deutschland auch aufgrund zu hoher Steuern nicht mehr wettbewerbsfähig ist. Ansonsten gehen die Steuereinnahmen nicht kurzfristig wegen niedrigerer Steuern zurück, sondern dauerhaft wegen Firmenabwanderung. Aber man muss eben auch einsparen. Zum Beispiel bei der  Bürgergeldreform oder bei den Kosten der verfehlten Migrationspolitik. Zudem muss gezielt umgeschichtet werden, damit beispielsweise den Ländern und Kommunen nicht die Handlungsfähigkeit entzogen wird.“   Die Wiedereinführung und Aufstockung der degressiven Abschreibung mit jeweils 30 Prozent von 2025 bis 2027 schaffe gezielte Anreize für sofortige und umfangreiche Investitionen. „Auch die Ausweitung im Forschungszulagengesetz wird wichtige Impulse für Innovationen und Investitionen setzen. Leider kommen die geplante Absenkung der Körperschaftsteuer von 15 auf 10 Prozent und die Absenkung des Thesaurierungssteuersatzes aber erst ab 2028. Das ist zu spät und zu zögerlich: Die Betriebe müssen angesichts der konjunkturellen Schwäche und der strukturellen Herausforderungen jetzt steuerlich entlastet werden, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Besonders wichtig wäre es auch, den Solidaritätszuschlag vollständig abzuschaffen, da auch viele Personengesellschaften im Mittelstand davon betroffen sind“, kommentierte Bayerns Wirtschaftsminister das neue Steuersenkungspaket.   Aiwanger: „Der ersten steuerlichen Entlastung von Unternehmen müssen jetzt weitere Schritte folgen, die Unternehmenssteuern müssen auf 25 Prozent runter. Um tiefgreifendere strukturelle Herausforderungen zu lösen, kommt es vor allem aber auch auf wettbewerbsfähige Energiepreise und einen entschlossenen Abbau unnötiger Bürokratie an.“

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.