Berlin:

Neue Agrarexportstrategie: Mehr Rückenwind im internationalen Wettbewerb
Bundesminister Rainer eröffnet 11. Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Beim 11. Außenwirtschaftstags der Agrar- und Ernährungswirtschaft hat der Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer, die Bedeutung einer starken Agrar- und Ernährungswirtschaft als Wirtschaftsfaktor betont. Er sicherte der Branche mit einer neuen Agrarexportstrategie gezielte Unterstützung und mehr Rückenwind im internationalen Wettbewerb zu.

Bundesminister Rainer: „Unsere Agrar- und Ernährungswirtschaft ist ein Exportschlager – mit Produkten, die weltweit für Qualität und Nachhaltigkeit stehen. Vom Global Player bis hin zum Familienbetrieb: Die Branche ist aber nicht nur international erfolgreich, sondern auch tief in der Heimat verwurzelt und bildet das Rückgrat vieler ländlicher Regionen.

Klar ist aber auch, nicht alle Herausforderungen lassen sich aus eigener Kraft stemmen. Gerade der Einstieg in neue Märkte ist oft mit Unsicherheiten verbunden – besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Hier wollen wir unserer Agrar- und Ernährungswirtschaft mit einer modernen Agrarexportstrategie den Rücken stärken. Mein Ziel ist eine starke Position für unsere heimischen Betriebe im internationalen Agrarhandel, die ökonomischen Realitäten und geopolitischen Interessen gleichermaßen gerecht wird. Der Startschuss für die Arbeiten an der Agrarexportstrategie ist gefallen. Wir werden sie jetzt Schritt für Schritt entlang der Bedürfnisse von Wirtschaft und gemeinsam mit der Praxis entwickeln.

Wirtschaft stärken heißt auch, Verantwortung zutrauen und Bürokratie abbauen. Was unsere Betriebe brauchen, ist Planungssicherheit statt Paragrafendschungel. Für mich heißt das, weniger Vorschriften, weniger Mikromanagement, dafür mehr Gestaltungs- und Beinfreiheit. Das ist Ausdruck der Wertschätzung gegenüber der täglichen Leistung unserer Unternehmen.“

Hintergrund:
Der Außenwirtschaftstag der Agrar- und Ernährungswirtschaft ist die zentrale Netzwerkplattform in Deutschland für außenwirtschaftlich engagierte Unternehmen der Branche. Er findet alle zwei Jahre, alternierend zum Außenwirtschaftsseminar der Agrar- und Ernährungswirtschaft statt. Auf dem Außenwirtschaftstag treffen die Köpfe der Unternehmen mit in- und ausländischen Entscheidern aus Wirtschaft, Politik und Außenwirtschaftsförderung zusammen, informieren sich über praxis- und branchenrelevante Entwicklungen und tauschen sich aus über attraktive Absatz- und Beschaffungsmärkte. Der Außenwirtschaftstag wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e. V. (BVE) veranstaltet.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.