München:

Bayerns Jagdminister besichtigt Schadflächen im Frankenwald

Aiwanger: „Der Schlüssel zum Erhalt unserer Wälder liegt in der Bewirtschaftung mit einer klugen Mischung aus verschiedenen Arten in der Naturverjüngung und rechtzeitiger Durchforstung – dafür braucht es auch die Unterstützung der Jagd“ Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Aiwanger hat sich gemeinsam mit Waldbesitzern und Vertretern aus der Jägerschaft Flächen im Frankenwald angesehen, wo über die vergangenen Jahre Waldflächen hektarweise dem Borkenkäfer oder Stürmen zum Opfer gefallen sind. Foto: StMWi/F. Wunderatsch   Download NAILA  Während einer Exkursion durch den Frankenwald hat Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger Jäger und Waldbesitzer dazu aufgerufen, beim Waldumbau an einem Strang zu ziehen.  Der Frankenwald ist derzeit der Hotspot der Borkenkäferentwicklung, der Befall verläuft mit einer hohen Dynamik ab und verändert das Landschaftsbild. Allerdings wachsen auf kahlen Flächen junge Pflanzen und gestalten den Wald selbst neu. Aiwanger: „Wir haben heute gesehen, wie Wiederbewaldung von Natur aus funktionieren kann. Trotzdem bin ich der festen Überzeugung, dass der Schlüssel zum Erhalt unserer Wälder in der Bewirtschaftung liegt. Ich rufe die Verantwortlichen vor Ort auf, den Waldumbau aktiv anzugehen, rechtzeitig zu durchforsten und auf Voranbau und Naturverjüngung zu setzen. Wichtig dabei ist auch, dass die Jäger die Waldbesitzer hierbei unterstützen und in engem Kontakt mit ihnen stehen. Die Wälder sich selbst zu überlassen, kann an manchen Stellen kurzfristig funktionieren, wie wir hier eindrücklich gesehen haben. Pauschal auf Stilllegung zu setzen, ist aber der falsche Weg.“

Der Minister war gemeinsam mit Waldbesitzern und Vertretern aus der Jägerschaft im Frankenwald unterwegs, wo über die vergangenen Jahre Waldflächen hektarweise dem Borkenkäfer oder Stürmen zum Opfer gefallen sind. Auf den einst kahlen Flächen wachsen verschiedene Baumarten, die zuvor nicht da waren. In vom Borkenkäfer nicht betroffenen Waldstücken aber stehen mancherorts die Bäume zu dicht, als dass eine gesunde Naturverjüngung rechtzeitig vor dem nächsten Schadereignis aufwachsen könne. Hier sei auf rechtzeitige Durchforstung zu setzen, so Aiwanger.

Quelle:stmwi.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.