München:

Außenwirtschaft – Runder Tisch „Auswirkungen der US-Zölle auf die bayerische Wirtschaft“ im Wirtschaftsministerium

Aiwanger: „Hohe EU-Vergeltungszölle für Autos aus den USA wären ein Fehler, mit dem wir uns selber bestrafen. Stattdessen muss rasch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen gestärkt werden“ Pressemeldung, München, 05. Mai 2025, 169/25 Außenwirtschaft Runder Tisch „Auswirkungen der US-Zölle auf die bayerische Wirtschaft“ im Wirtschaftsministerium Aiwanger: „Hohe EU-Vergeltungszölle für Autos aus den USA wären ein Fehler, mit dem wir uns selber bestrafen. Stattdessen muss rasch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen gestärkt werden“ MÜNCHEN  Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat die EU-Kommission dazu aufgerufen, im Zollstreit mit den USA auf eine Eskalation im Zollstreit zu verzichten. Aiwanger sagte nach einem Runden Tisch mit bayerischen Industrie-Unternehmen wie BMW, AUDI, Infineon, Alzchem, Zwiesel Kristall oder den Lech-Stahlwerken sowie Unternehmensverbänden wie vbw Bayern, VDMA, Bayerische Chemieverbände VCI:   „Wir dürfen uns von den neuen US-Zöllen nicht provozieren lassen und nicht Auge um Auge, Zahn um Zahn Vergeltungszölle beschließen. Denn gerade im Automobilbereich, der in Deutschland und Bayern besonders stark ist, würden wir uns mit Importzöllen für Autos aus den USA selber bestrafen, weil die meisten Autos, die aus den USA kommen, von BMW und Mercedes in den Vereinigten Staaten produziert werden. Was es jetzt braucht, sind intensive Verhandlungen und auch eine gewisse lösungsorientierte Unaufgeregtheit auf beiden Seiten.“   Die USA sind der wichtigste Export-Partner der bayerischen Wirtschaft. Sie ist daher stark von den neuen zusätzlichen US-Zöllen von bis zu 25 Prozent betroffen. Neben der Automobilindustrie haben vor allem Maschinenbauer sowie Hersteller medizinischer Geräte und Elektroanlagen einen starken Exportanteil in die USA. Insgesamt exportierten bayerische Unternehmen im vergangenen Jahr Waren im Wert von 28,9 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten.   Der Staatsminister forderte Bundesregierung und EU auf, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft mit der Senkung von Kosten und Bürokratie zu stärken, um die Folgen des Zoll-Streits abzumildern. Aiwanger: „Wenn die Zoll-Belastungen auf der einen Seite steigen, müssen auf der anderen Seite Erleichterungen für die Unternehmen her. Das beginnt mit der raschen Senkung von Energiepreisen, Steuern und Lohnnebenkosten durch den Bund. Zudem muss die EU den Regulierungs-Wahnsinn stoppen – von den PFAS-Verboten bis zum Lieferkettengesetz und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Ich würde mir wünschen, dass Europa einen größeren Ehrgeiz entwickelt, die eigene Wirtschaft zu stärken. Die letzten Jahre haben Berlin und Brüssel einen Unsinn nach dem andern produziert, um unserer Wirtschaft zu schaden. Der Green Deal muss endlich zum Economic Deal werden.“   Bayerns Wirtschaftsminister drückte seine Hoffnung aus, dass die Trump-Administration verstehen werde, dass eine Eskalation der Zollstreitigkeiten auch der US-Wirtschaft und den Menschen in Amerika mehr schaden als nutzen würden. Aiwanger: „So eine Auseinandersetzung kennt keine Gewinner, sie kennt nur Verlierer. Deswegen appelliere ich an alle Beteiligten, besonnen und lösungsorientiert zu handeln und Zölle möglichst zu reduzieren. Internationale Kooperation ist immer besser als Eskalation.“

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.