München – Berlin :

Zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus Bayern sind heute in Berlin mit dem Zwei Wissenschaftler und eine Wissenschaftlerin aus Bayern sind heute in Berlin mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ausgezeichnet worden ausgezeichnet worden:

Prof. Dr. Hannes Leitgeb, Philosoph und Lehrstuhlinhaber an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), Prof. Dr. Daniel Rückert, Lehrstuhlinhaber für Künstliche Intelligenz in der Medizin an der Technischen Universität München (TUM), und Prof. Dr. Maria-Elena Torres-Padilla, Direktorin am Helmholtz-Zentrum München sowie Professorin für Stammzellbiologie an der LMU, haben die mit jeweils 2,5 Millionen Euro dotierten Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das Jahr 2025 erhalten. Damit gehen drei von insgesamt zehn Auszeichnungen im Jubiläumsjahr des erstmals 1985 ausgelobten Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises nach Bayern.

Bayerns Wissenschaftsminister und Vorsitzender der GWK Markus Blume gratulierte bei der Preisverleihung in Berlin: „Herzlichen Glückwunsch an alle diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger! Wir ehren heute exzellente Forschungsleistungen und herausragende Persönlichkeiten der deutschen Wissenschaft mit dem wichtigsten deutschen Wissenschaftspreis – quasi unser Nobelpreis, die starke Marke für Exzellenz in unserem Land. Besonders freut mich, dass gleich drei Auszeichnungen nach Bayern gehen. Der Freistaat ist und bleibt DIE Leibniz-Preis-Schmiede in Deutschland. Wir sind Wissenschaftsstandort von Weltrang. Und die diesjährigen Leibniz-Preise machen deutlich: Wir sind spitze in der Breite – von der Philosophie bis zu Künstlicher Intelligenz. Dieses Potential wollen und werden wir weiter nutzen: Unsere Leibniz-Preisträger sind nicht nur Giganten der Wissenschaft, sie sind Botschafter für Innovation und Optimismus.“

Bayern bundesweit erfolgreichstes Land

Bayern liegt bei der Anzahl der ausgezeichneten Forscherinnen und Forscher im bundesweiten Vergleich aktuell deutlich vorne. Allein seit 2016 sind 24 Leibniz-Preise an Forscherinnen und Forscher gegangen, die an bayerischen Forschungseinrichtungen tätig sind.

Preis mit 2,5 Millionen Euro dotiert

Den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis verleiht die DFG jährlich seit 1985. Pro Jahr können bis zu zehn Preise vergeben werden. Für die Auszeichnung im Jahr 2025 wurden der DFG insgesamt 142 Forscherinnen und Forscher vorgeschlagen. Ziel des Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Forscherinnen und Forscher zu verbessern und ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern. Dafür erhalten sie für einen Zeitraum von sieben Jahren finanzielle Mittel in Höhe von bis zu 2,5 Millionen Euro. Ausgezeichnet werden laut DFG Forscherinnen und Forscher, von denen in Zukunft erwartet werden kann, dass sie durch weitere wissenschaftliche Spitzenleistungen die Forschungslandschaft in Deutschland nachhaltig prägen werden.

Näheres zur Trägerin und den Trägern der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises 2025 aus Bayern:

Prof. Dr. Hannes Leitgeb, Philosophie, Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Hannes Leitgeb ist seit Herbst 2010 Inhaber des Lehrstuhls für Logik und Philosophie der Sprache sowie Vorsitzender und Co-Direktor des Munich Center for Mathematical Philosophy an der LMU München.

Prof. Dr. Daniel Rückert, Künstliche Intelligenz in der Medizin, Technische Universität München (TUM)

Daniel Rückert ist seit 2020 Alexander von Humboldt-Professor für KI in der Medizin an der TUM. Zusätzlich ist er Inhaber des Lehrstuhls für Visual Information Processing am Imperial College London.

Prof. Dr. Maria-Elena Torres-Padilla, Epigenetik, Direktorin am Helmholtz-Zentrum München und Professorin für Stammzellbiologie, LMU

Maria-Elena Torres-Padilla ist seit 2016 Direktorin des Institutes für Epigenetik und Stammzellen am Helmholtz Zentrum München und Inhaberin des Lehrstuhls für Stammzellbiologie an der LMU.

Weitere Informationen und Fotos von der Preisverleihung in Berlin finden Sie nach der Veranstaltung im Internet auf den Seiten der DFG:

https://www.dfg.de/de/gefoerderte-projekte/preistraeger-innen/leibniz-preis

Quelle:stmwk.bayern.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.