Berlin:

Bundeslandwirtschaftsminister Özdemir berät mit Branchenvertretern über Maul-und Klauenseuche
Wirtschaftliche Folgen sollen minimiert werden

Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir hat sich erneut mit Vertreterinnen und Vertretern der Landwirtschafts- und Lebensmittelbranche getroffen, um über die wirtschaftlichen Folgen des Maul- und Klauenseuche-Ausbruchs in Deutschland zu beraten. Dabei berichtete der Minister unter anderem über die aktuellen Verhandlungsstände mit Drittländern außerhalb der EU zur Normalisierung der Handelsbeziehungen.

Dazu erklärte Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir: „Neben der erfolgreichen Seuchenbekämpfung und dem Schutz der Tiere war, ist und bleibt unser Ziel, die wirtschaftlichen Folgen für unsere Betriebe aus der Landwirtschaft und der Ernährungsbranche so gering wie möglich zu halten. Dafür ist der enge Austausch mit der Branche zentral. Mein Dank gilt allen Beteiligten, denn die großen Fortschritte im Kampf gegen die Folgen der Seuche haben wir nicht zuletzt deshalb so schnell erreichen können, weil alle gemeinsam an einem Strang ziehen.

Die gute Nachricht, dass fast ganz Deutschland von der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) als frei von Maul- und Klauenseuche anerkannt wurde, lässt aufatmen. Dies ist ein zentraler Durchbruch für die Normalisierung der Märkte und wird uns auch in den laufenden Verhandlungen mit Drittländern nutzen. Mit den wichtigen Importländern China und Malaysia konnten wir zuletzt angepasste Veterinärbescheinigungen zu wärmebehandelter Milch und zu Milchprodukten verhandeln. Ich bin optimistisch, dass wir auch mit vielen weiteren Ländern und bei weiteren tierischen Produkten bald wieder zur normalen Handelspraxis zurückkehren können. Das ist mein Ziel und daran arbeiten wir mit Hochdruck.“

Die WOAH hatte in der vergangenen Woche für den überwiegenden Teil Deutschlands den Status „MKS-frei ohne Impfung“ wiedereingesetzt. Lediglich für eine kleine sogenannte Containment-Zone rund um den MKS-Ausbruch gilt weiter eine Einschränkung. Ein Antrag, dass auch dieser Bereich wieder als MKS-frei eingestuft wird, soll noch Anfang April gestellt werden.

Quelle:bmel.bund.de

Von redaktion

Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.