München -Salzburg:

Bayerns Jagdminister eröffnet „Hohe Jagd & Fischerei“

Aiwanger: „Die Jagd ist praktizierter Artenschutz und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Das an Grund und Boden gebundene Jagdrecht muss erhalten werden!“ Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat die 35. Messe ‚Die Hohe Jagd & Fischerei‘ in Salzburg eröffnet.

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Das Bild zeigt (von links nach rechts): Moderator Richard Deutinger, Geschäftsführer der Messezentrum Salzburg GmbH Alexander Kribus, den Präsidenten der Österreichischen Fischereigesellschaft Franz Kiwek, den Vorsitzenden der Kreisgruppe Berchtesgadener Land des Bayerischen Jagdverbands Hans Berger, den Südtiroler Landesjägermeister Günther Rabensteiner, den Salzburger Gemeinderat Delfa Kosic, Salzburgs Landesjägermeister Max Mayr Melnhof, Staatsminister Hubert Aiwanger, Landesrat Dr. Josef Schwaiger, Landesrat Martin Zauner und den Botschafter von Namibia Vasco M. Samupofu. Foto: StMWi/V. Klimke

Bayerns Wirtschafts- und Jagdminister Hubert Aiwanger hat bei der Eröffnung der 35. Messe „Die Hohe Jagd & Fischerei“ in Salzburg das Engagement der Jäger für den Erhalt von Tradition und Natur gelobt, aber auch die Bedeutung der Jagdausrüster als wichtiger Wirtschaftszweig betont. „Jagd ist praktizierter Artenschutz und ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Die ‚Hohe Jagd & Fischerei“ zeigt das. Sie ist eine wichtige Plattform für Ausrüster und Anwender – auch aus Bayern“, unterstrich der Minister, der auch viele Standbetreiber besuchte. Auf der Messe sind in diesem Jahr 500 Aussteller auf einer Fläche von 35.000 Quadratmetern vertreten. Während eines Rundgangs über das Gelände informierte sich der Minister über neue Konzepte und Jagdtechnik und diskutierte auch über jagdpolitische Ansätze der österreichischen Nachbarn.    Zentrale Themen waren auch der Umgang mit großen Beutegreifern wie dem Wolf und die Entnahme von Raubwildarten wie dem Fischotter. Aiwanger: „Entnahmen von Fischottern sind dringend nötig. Es freut mich, dass in Bayern vor Kurzem die ersten Regierungen Entnahmekulissen ausgewiesen haben. Teichwirte können für die darin liegenden Teichanlagen ab sofort Anträge auf Entnahme bei den unteren Naturschutzbehörden stellen. Ich danke hier besonders den Jägern, die den betroffenen Teichwirten dabei helfen. Nur mit Unterstützung der Jäger können wir mit Maß und Ziel steuern, wo die Otterpopulation hinläuft. Das hilft am Ende nicht nur Teichwirten, sondern auch dem Artenschutz und steigert am Ende die Akzeptanz für den Fischotter dort, wo er keinen Schaden anrichtet.“ Aiwanger erläuterte auch sein Vorhaben, auf Antrag der jeweiligen Jagdgenossenschaft den Abschussplan für Rehwild abschaffen zu können und mit mehr Eigenverantwortung vor Ort agieren zu können. Ebenso müsse der Wolf in Bayern ins Jagdrecht aufgenommen werden, was vom Koalitionspartner bisher abgelehnt wird.

Quelle:stmwi.bayern.de

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Versäumt

LENK KOMMUNity Netzwerktreffen in Regensburg Aiwanger: „Unsere Kommunen schaffen die Grundlage für eine sichere und bezahlbare Energieversorgung“; Glauber: „Klimaschutz und Klimaanpassung gelingen nur gemeinsam mit den Kommunen“ Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber haben dem Leiter der LENK, Dr. Ulrich Buchhauser (Mitte) symbolisch ein Steuerrad zum 5-jährigen Jubiläum überreicht.Foto: StMUV   Download Beim Rundgang informierten sich Bayerns Energieminister Hubert Aiwanger und der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber über aktuelle Themen der Kommunen im Bereich Energiewende.Foto: StMWi   Download REGENSBURG  Kommunale Erfolgsgeschichten zum Klimaschutz, Best-Practice für eine gelungene Energiewende vor Ort und Austausch zwischen Landes- und Kommunalpolitik auf Augenhöhe standen beim fünften Netzwerktreffen der Landesagentur für Energie und Klimaschutz (LENK) im Mittelpunkt. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Umweltminister Thorsten Glauber thematisierten gemeinsam mit Vertretern der Kommunen aktuelle Herausforderungen und Perspektiven der kommunalen Energiewende und würdigten erfolgreiche Praxisbeispiele.   Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: „Die Kommunen sind die Macher der Energiewende. Hier werden Projekte angestoßen, Flächen ausgewiesen und Bürger mitgenommen. Damit die Energiewende gelingt, muss sie wirtschaftlich vernünftig, technologisch offen und vor Ort umsetzbar sein. Unsere Städte, Gemeinden und Landkreise zeigen jeden Tag, wie das funktioniert.“   Im Rahmen des Netzwerktreffens wurde die LENK zudem anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens gewürdigt. Seit ihrer Gründung im Jahr 2020 hat sich die Landesagentur als zentrale Ansprechpartnerin für Kommunen im Bereich Energie und Klimaschutz etabliert und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende und des Klimaschutzes in Bayern.   Umweltminister Thorsten Glauber betont: „Die mehr als 2.000 Landkreise, Städte und Gemeinden im Freistaat sind zentrale Akteure auf dem Weg zu einem klimaneutralen Bayern. Durch ihr Engagement mit den Menschen vor Ort tragen sie maßgeblich dazu bei, Klimaschutz und Klimaanpassung Hand in Hand weiter voranzubringen.“   Die LENK KOMMUNity ist die zentrale Plattform der Landesagentur für Energie und Klimaschutz für Wissensaustausch und Vernetzung kommunaler Mitarbeiter in den Bereichen Klimaschutz, Klimaanpassung und Energie. Seit 2021 unterstützt sie Bayerns Kommunen mit Fachinformationen, Online-Veranstaltungen sowie einem landesweiten Netzwerk aus über 1.600 Klimaschutzmanagern und politischen Entscheidungsträgern. Das jährlich stattfindende Netzwerktreffen ergänzt das Angebot seit 2022 und bietet Raum für fachlichen Austausch, Praxisberichte und neue Kooperationen. Das diesjährige Netzwerktreffen fand am 15. und 16. Juni 2026 im Marinaforum Regensburg statt. Im Mittelpunkt standen erfolgreiche Praxisbeispiele aus Bayerns Kommunen sowie aktuelle Fragen der kommunalen Energie- und Klimapolitik.   Als Kompetenz- und Beratungsstelle der Bayerischen Staatsregierung unterstützt die Landesagentur für Energie und Klimaschutz die Umsetzung der Energiewende und der bayerischen Klimaschutzoffensive. In landesweiten Kampagnen informiert die LENK über Energiewende und Klimaschutz, setzt eigene Projekte um und begleitet Maßnahmen. Die Fachaufsicht über die Landesagentur mit Sitz in Regensburg haben das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz und das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.   Weitere Informationen gibt es auf www.lenk.bayern.de.